Der SCR hat im Playoff Heimrecht und könnte auf Bellinzona, Argovia oder Reinach treffen. Das hängt davon ab, welchen Rang er nach diesem Spiel belegt – noch möglich sind alle Ränge von zwei bis vier. Das zweitklassierte Prättigau hat die schwierigste Aufgabe, denn beim souveränen Leader in Wil ist es schwierig, zu punkten. Die Bündner müssen, weil ihre Verfolger direkt aufeinander treffen, nach 60 Minuten gewinnen, sonst verlieren sie den zweiten Platz.
Burgdorf und Rheintal haben einen Punkt weniger und gewinnt der HCPH nicht, wird der Sieger nach 60 Minuten den zweiten Platz erben. Kommt es allerdings zu einer Verlängerung oder zu einem Penaltyschiessen, stösst der Sieger auf Platz zwei vor, während der Verlierer auf den vierten Rang abrutscht.
Dabei spielt auch die Tordifferenz eine wichtige Rolle – diesbezüglich liegt der SC Rheintal deutlich im Vorteil. Das zur mathematischen Theorie. Die reale Praxis auf dem Eis wird zeigen, wie die Scheibe läuft, und ein Eishockeyspieler will natürlich immer gewinnen. Die Entscheidung wird also nicht am Rechenbrett, sondern im Rink fallen. Die Luchse werden alles geben, um das Spiel zu gewinnen und sich in Playoff-Form zu bringen.
Für den SC Rheintal sind noch die Schlussränge zwei bis vier möglich