Letzte Woche bestritt die liechtensteinische Unihockey-Nati in Trencin in der Slowakei das Qualifikationsturnier für die Weltmeisterschaft. Eine Teilnahme an der WM schien zwar eine Utopie, doch Remo Frei, der Widnauer Co-Trainer der Liechtensteiner, sagte: «Man muss schon ein Ziel haben.»
Entsprechend mutig zeigten sich die Männer am Turnier. Sie unterlagen zwar Schweden 0:44, besiegten danach aber Island mit 3:2. So ging es gegen Dänemark darum, sich für das Spiel um den WM-berechtigten Rang drei zu qualifizieren. Dieser Plan ging allerdings nicht auf, das Fürstentum Liechtenstein unterlag wieder deutlich, diesmal 1:14. Dabei war das Spiel beim Stand von 1:3 nach einem Drittel noch offen, danach spielten die Dänen aber ihre ganze Routine aus.
Weiter ging's dann mit dem abschliessenden Spiel um Platz fünf, in dem Liechtenstein auf Nachbar Österreich traf. Dem Kipfer-Frei-Team gelang eine beachtliche Leistung. Zwar ging auch dieses Spiel verloren, doch beim 5:9 hielten sich die Liechtensteiner erstaunlich gut. Erst in der 47. Minute zogen die Österreicher entscheidend davon. Liechtenstein verlässt die Slowakei erhobenen Hauptes.
Für Liechtenstein ist der Traum von der Weltmeisterschaft geplatzt