Die Gators starteten besser und dominierten von Beginn an. So war es verdient, dass sie in der dritten Minute in Führung gingen. Lukas Veltsmid traf mit einem Weitschuss auf Zuspiel von Ramon Hunziker. In der elften Minute musste ein Zuger auf die Strafbank, doch das Überzahlspiel ging nur 15 Sekunden, bis auch ein Gator raus musste. In den wenigen Sekunden, in denen die Rheintaler in Unterzahl spielten, gelang Lasse Paus auf Assist von Nicolas Wyss per Shorthander das 2:0. In der 18. Minute bauten die Gators ihre Führung mit einem Doppelschlag aus. Zuerst traf Ramon Hunziker per Volley nach einem Pass von Ondrej Hlinovsky, ehe Paus von hinter dem Tor Christoph Fässler lancierte, der eiskalt zum 4:0 verwandelte. Die hohe Pausenführung war verdient und hätte noch höher sein können, während die Zuger 17 Minuten auf ihren ersten Abschluss auf das Tor warten mussten.
Auch zu Beginn des Mitteldrittels dominierten die Gators, sie waren nun aber weniger gefährlich. Es schien jedoch weiterhin so, als könnten sich die überlegenen Rheintaler nur selbst schlagen. In der 29. Minute gab es erneut eine Strafe für Zug, sofort gefolgt von einer für die Gators. Den zusätzlichen Raum nutzte Malik Müller, der auf Assist von Hlinovsky mit einem schönen Solo zum 5:0 traf. Eine Chance auf das sechste Tor, in Form einer Überzahl, liessen die Rheintaler dann ungenutzt verstreichen, was wiederum die Zuger zu beflügeln schien. Dies führte in Minute 36 zum nun nicht mehr unverdienten ersten Zuger Treffer. Die Antwort der Gators folgte eine Minute später, als Ramon Hunziker auf Zuspiel von Hlinovsky traf. Kurz darauf verkürzten die Zuger Highlands in Überzahl auf 2:6, wobei es bis zur zweiten Pause blieb.
Keine gute Leistung, aber auch kein unnötiges Risiko
Im Schlussdrittel ging der Leistungsabbau der Rheintaler, der kurz nach Spielhälfte einsetzte, weiter. In der 48. Minute verkürzten die Zuger weiter; sie trafen sehenswert mit einem Volley ins Lattenkreuz zum 3:6. Dies war ein Weckruf für die Rheintaler, die sich daraufhin leistungsmässig etwas fingen. In der 52. Minute holten sie hinter dem gegnerischen Tor den Ball, Ramon Hunziker nahm ihn an sich und schnürte mit dem 7:3 seinen persönlichen Hattrick. Wenig später liessen die Rheintaler erneut ein Powerplay aus, ehe den Zugern das 4:7 gelang. Die definitive Entscheidung führte dann Paus eine Minute vor Spielende mit einem Schuss ins leere Tor herbei. Den Pass gab Pascal Frei.
So gewannen die Gators verdient 8:4. Sie entschieden die Partie in der ersten Spielhälfte für sich und verwalteten dann den Vorsprung. Obwohl die Leistung dabei nicht sehr befriedigend war, gab es einige schöne Geschichten. So konnte Trainer Martin Ostransky allen Feldspielern Spielzeit geben, und Andri Baumgartner gab sein Comeback, nachdem er sich im August am Knie verletzt hatte. Auch Tim Blaser sammelte nach einer Verletzungspause erstmals wieder Spielzeit. Zum besten Spieler wurde Ramon Hunziker gewählt, der mit drei Toren und einem Assist glänzte. Dank der drei Punkte stossen die Rheintaler auf Tabellenrang drei vor.
1. Liga, Gruppe 2
Gators – Zuger Highlands 8:4 (4:0, 2:2, 2:2)
Tore: 3. Veltsmid (R. Hunziker) 1:0, 14. Paus (Wyss) 2:0, 18. R. Hunziker (Hlinovsky) 3:0, 18. Fässler (Paus) 4:0, 31. Müller (Hlinovsky) 5:0, 36. Furger (Hess) 5:1, 37. R. Hunziker (Hlinovsky) 6:1, 40. Niederberger (Flütsch) 6:2, 48. Niederberger (Iten) 6:3, 52. R. Hunziker 7:3, 57. Furger (Uhr) 7:4, 59. Paus (Frei) 8:4.
Strafen: Gators 3x2, Zuger Highlands 4x2 Minuten.
Gators: Hutter; Veltsmid, Huwiler, Fässler, Stieger, Frei, Ryser, R. Hunziker, Siegrist, Baumgartner, Aerni, Blaser, Wyss, Paus, Steiger, Langer, Fiorini, Kobe, Bednar, M. Hunziker, Müller, Hlinovsky.
Weitere Ergebnisse: Bassersdorf N. – Jona-U. 4:3 n.V., Uri – Herisau 4:3 n.V., Laupen ZH – Glattal 11:4, Bülach – Züri Süd 7:6, Frauenfeld – March-H. 4:6.
Rangliste (alle 20 Spiele): 1. Bülach 44, 2. March-H. 41, 3. Gators 38, 4. Bassersdorf N. 38, 5. Uri 38, 6. Jona-U. 31, 7. Frauenfeld 29, 8. Glattal 25, 9. Laupen ZH 23, 10. Herisau 22, 11. Zuger Highlands 21, 12. Züri Süd 10.
Gators glänzen zwar nicht, klettern aber auf den dritten Rang