St. Gallen vor 46 Minuten

Geldübergabe verhindert: Kantonspolizei nimmt zwei verdächtige Telefonbetrüger fest

Dank des raschen Handelns eines Ehepaars und der Kantonspolizei St.Gallen ist am Montag ein Telefonbetrug ohne finanziellen Schaden geblieben. Zwei mutmasslich Beteiligte wurden noch am selben Tag festgenommen, wie die Kantonspolizei St.Gallen mitteilte.

Von Kapo SG/red.
aktualisiert vor 45 Minuten

Eine 82-jährige Frau wurde von einem angeblichen Sicherheitsmitarbeiter einer Bank angerufen. Dieser forderte sie auf, eine grosse Bargeldsumme abzuheben und in ein bestelltes Taxi zu legen. Dem Fahrer sollte sie sagen, es handle sich um eine Lieferung für ihren Sohn. Zudem wurde ihr untersagt, mit anderen Personen über den Anruf oder die geplante Übergabe zu sprechen.

Kurz vor 14 Uhr alarmierte der ebenfalls 82-jährige Ehemann die Notruf- und Einsatzleitzentrale. Die Kantonspolizei leitete umgehend Ermittlungen ein und nahm noch am selben Tag zwei mutmassliche Täter fest.

Bei den Festgenommenen handelt es sich um zwei als Touristen eingereiste Ukrainer im Alter von 18 und 50 Jahren ohne Aufenthaltstitel in der Schweiz. Die Ermittlungen der Kantonspolizei erfolgen unter der Leitung der Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen. Dabei wird auch geprüft, ob die beiden Männer mit weiteren Delikten in Zusammenhang stehen.

Telefonbetrug – Ratgeber der Kantonspolizei St.Gallen

Betrüger geben sich oft als vermeintliche Polizisten, Mitarbeitende von Staatsanwaltschaft und Strafverfolgungsbehörden, Kriminalpolizei oder, wie in diesem Fall, als Bankmitarbeitende aus. Über diesen Link gelangen Sie zum Ratgeber der Kantonspolizei St.Gallen. Dort finden Sie Informationen zu Schockanrufen und den häufigsten Varianten des Telefonbetrugs sowie Tipps, wie Sie sich davor schützen können. Betrügerinnen und Betrüger wählen mit Vorliebe potenzielle Opfer aus, die 60 Jahre alt oder älter sind, und versuchen, diese telefonisch um ihr Vermögen zu bringen.