Vorgesehen war ein Aufwandüberschuss von 672'300.00 Franken. Die Besserstellung gegenüber dem Budget 2025 beträgt somit 199'448.73 Franken. Der Verlust wird aus den kumulierten Ergebnissen aus den Vorjahren (Bilanzüberschuss) entnommen. Das Ergebnis ist vor allem auf nachstehende grössere Abweichungen zurückzuführen: Minderaufwand bei den Schulen von rund 278'000 Franken, Minderaufwand bei der sozialen Sicherheit von rund 79'000 Franken, Minderaufwand beim Verkehr von rund 104'000 Franken, Minderertrag bei den Finanzen und Steuern von 285'000 Franken.
Die Rechnung der Elektrizitätsversorgung schliesst mit einem Verlust von 251'099.76 Franken ab. Mit dem Verlust wurde insbesondere auch die Überdeckung beim Strompreis aus den Vorjahren abgebaut. Vorgesehen war ein Reservebezug von 305'300.00 Franken. Der Verlust wird dem Eigenkapital entnommen.
Die Rechnung der Wasserversorgung schliesst mit einem Gewinn von 157'578.07 Franken ab. Vorgesehen war ein Gewinn von 10'500 Franken. Der Einnahmeüberschuss wird ins Eigenkapital eingelegt.
Gemeinderat beantragt gleichbleibenden Steuerfuss
Das Budget 2026 rechnet bei Einnahmen von 10'027'200 Franken und Ausgaben von 10'653'700 Franken mit einem Aufwandüberschuss von 626'500 Franken. In den Ausgaben enthalten ist auch der Finanzbedarf der Primarschule Marbach und der Oberstufe Rebstein-Marbach von total 5'165'700 Franken des Gesamtaufwandes. Nach der Entnahme des Verlustes aus dem Jahr 2025 beträgt die Ausgleichsreserve der Gemeinde Marbach per 1. Januar 2026 4'309'083.57 Franken und die kumulierten Ergebnisse aus den Vorjahren 2'011'444.85 Franken.
Bei der Elektrizitätsversorgung wird bei Einnahmen von 2'570'300 Franken und bei Ausgaben von 2'665'300 Franken mit einem Reservebezug von 95'000 Franken gerechnet. Bei der Wasserversorgung werden Ausgaben von 439'400 Franken und Einnahmen von 374'600 Franken erwartet. Mit dem erwarteten Mehraufwand ist bei der Wasserversorgung ein Reservebezug von 64'800 Franken vorgesehen.
Der Gemeinderat beantragt den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern einen gleichbleibenden Steuerfuss von 102 %. Bei einem Steuerfuss von 102 % wird bei den Einkommens- und Vermögensteuern mit einem Steuerertrag von 5'100'000 Franken gerechnet. Aufgrund des Eigenkapitals ist ein Aufwandüberschuss in der budgetierten Höhe von 626'500 Franken vertretbar, so die Gemeinde.
Gemeinde Marbach schliesst die Jahresrechnung 2025 mit Verlust ab