Heiden vor 2 Stunden

Gemeinderat hebt Quartierplan Hinterbissau auf

Die planerischen Grundlagen für ein Areal an der Hinterbissaustrasse werden angepasst, da sie den Anforderungen nicht mehr entsprechen. Nach einem still verlaufenen Verfahren folgt nun der nächste formelle Schritt.

Von gk
aktualisiert vor 1 Stunde

Der Gemeinderat hat die Aufhebung des Quartierplans Hinterbissau erlassen und dem fakultativen Referendum unterstellt. Die Eigentümerschaft des Grundstücks (469) an der Hinterbissaustrasse 28 und 30 hat einen Antrag auf Aufhebung des Quartierplans Hinterbissau (ehemaliges Howigra-Areal) gestellt. Dieser wurde 2002 erlassen, um Bestand und Erweiterung des Gewerbebetriebs der Howigra AG zu sichern. Der Nutzungszweck hat sich verändert und entspricht nicht mehr den heutigen Gegebenheiten. Im Ergebnis ist der Quartierplan nicht mehr zielführend und kann aufgehoben werden. Das öffentliche Mitwirkungsverfahren zur Aufhebung des Quartierplans erfolgte zwischen dem 22. September und 2. Oktober 2025. Bei der Gemeinde gingen keine Rückmeldungen ein. In der öffentlichen Auflage vom 8. November bis 8. Dezember 2025 wurden ausserdem keine Einsprachen eingereicht.

Erlass und fakultatives Referendum

Der Gemeinderat hat an seiner Sitzung vom 20. Januar die Aufhebung des Quartierplans Hinterbissau erlassen. Änderungen von Nutzungsplänen unterstehen dem fakultativen Referendum. Die entsprechende Frist beginnt morgen Samstag, 7. Februar, und dauert bis Montag,
9. März. Die Pläne können in dieser Zeit im Rathaus, im zweiten Obergeschoss, eingesehen werden. Ebenso sind sämtliche Unterlagen unter www.heiden.ch einsehbar.

Weiterführung der BAZ-Schule

Für die schulpflichtigen Kinder, die in der Asylunterkunft des Bundes in Rehetobel untergebracht sind, wird der Unterricht in Heiden organisiert. Die entsprechende Leistungsvereinbarung zwischen dem Kanton Appenzell Ausserrhoden und der Gemeinde Heiden wurde bis Ende Januar 2028 verlängert.

Die Kosten für dieses Unterrichtsangebot werden von Kanton und Bund (Staatssekretariat für Migration) vollständig getragen.

Sanierung der «Gerbe»

Fünf Architekturbüros haben ihren Projektbeitrag zur Sanierung der Turnhalle Gerbe eingereicht. Das Planerwahlgremium hat sämtliche Eingaben geprüft. Die Flühler Architektur GmbH, St. Gallen, ging als Gewinnerin hervor. Im Beitrag haben besonders die überzeugende architektonische Idee zur Beibehaltung der bisherigen, gestalterisch erhaltenswerten Fassadengliederung zu überzeugen vermocht.

Der Gemeinderat hat diese Auswahl bestätigt und der Flühler Architektur GmbH den Zuschlag erteilt. Im nächsten Schritt wird die Vorstudie erstellt, bevor die weitere Projektierung geplant werden kann.

Der Gemeinderat hat ausserdem: die Vernehmlassungsantwort zum kantonalen Energiekonzept 2026–2035 verabschiedet; den erfreulichen Abschluss der Forstkorporation Vorderland für das Geschäftsjahr 2024/2025 zur Kenntnis genommen und den Voranschlag 2025/2026 genehmigt.

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