Wie beliebt der Ausdauersport Triathlon ist, erfährt das OK des Rhyathlons in den letzten Jahren auf eindrückliche Art und Weise. Der Anlass ist weit über die Grenzen des Tals bekannt, die Einzelstarts sind seit April bereits ausgebucht. Anmeldungen als Stafetten – besonders grosse sowie Firmenstafetten – sind aber weiterhin möglich.
Letztes Jahr gingen 150 Sportlerinnen und Sportler in 50 Firmen-Teams an den Start. Einer von ihnen war Roland Seitz aus Kriessern. Seitz ist Geschäftsführer im Fahrzeugbau und leidenschaftlicher Freizeitsportler. Im August steht er in Kriessern wieder an der Startlinie und ist Teil einer firmeneigenen Stafette. Auch ein Nachwuchsteam konnte er zum Mitmachen motivieren. Wie er das geschafft hat, verrät er im Gespräch.
Roland Seitz, Sie stehen selbst auf der Startliste. Was bedeutet Ihnen Sport generell und in Bezug auf Ihr Unternehmen?
Roland Seitz: Sport hat für mich einen sehr hohen Stellenwert. Er trägt zum Wohlbefinden bei und bietet einen proaktiven Gesundheitsschutz. Der Rhyathlon motiviert die Teammitglieder unseres Unternehmens als gemeinsamer Event, auch an heissen Sommertagen oder bei Regenwetter zu trainieren, damit wir gemeinsam unser Ziel erreichen: den Mittelfeldplatz. So macht jeder automatisch etwas für seine Gesundheit.
Fördern Sie sportliche Aktivitäten im Unternehmen und bei Ihren Mitarbeitenden? Wenn ja, wie?
Ja – wir fördern sportliche Aktivitäten in unserem Unternehmen und bei unseren Mitarbeitenden. Zum einen haben wir einen Firmen-Tischtennistisch. Dann bieten wir flexible Arbeitszeiten, damit Trainingszeiten besser eingeteilt werden können. Je nach Vorlieben können sich Mitarbeitende morgens, mittags oder abends Zeit fürs Training nehmen. Unsere Mitarbeitenden sind Mitglied in verschiedenen Vereinen; falls diese auf Frondienste angewiesen sind oder sonstige Aktivitäten geplant sind, unterstützen wir das.
Wie fanden Sie den Weg zum Rhyathlon?
Wir haben beruflich regelmässig Kontakt zum Rhyathlon-Vorstandsmitglied Santo Azzarone. Er hat uns spasseshalber gefragt, ob wir nicht einfach mal teilnehmen möchten. Nach einer kurzen internen Diskussion haben wir zugesagt. Seitdem ist der Rhyathlon ein fester Termin in unserer Agenda.
Wie oft standen Sie bereits auf der Startliste, und gibt es ein besonderes, erwähnenswertes Rhyathlon-Highlight?
Wir sind dieses Jahr zum vierten Mal dabei. Ich sehe es als jährliches Highlight, dass wir es immer wieder ins Tabellenmittelfeld schaffen. Dies erreichen wir durch eine gute Vorbereitung. Schliesslich ist es wie im Betrieb: Mit einer guten Teamleistung kommen wir zum Erfolg.
Welches ist Ihre Lieblingsdisziplin?
Bei uns in der Firma hat es Läufer, die schneller sind als ich. Das Gleiche gilt für das Radfahren. Gute Schwimmer sind bei uns Mangelware. So war schnell klar, dass mein Platz im Wasser ist.
Der Rhyathlon ist ein Volkstriathlon mit eher kurzen Distanzen und einem Massenstart. Wie war das erste Mal Massenstart?
Das war schon abenteuerlich. Im Training ist man eher allein und hat genug Platz. Beim Rhyathlon ist das Wasser gut gefüllt, es geht hoch her. Aber mittlerweile habe ich etwas Routine, und ab und zu geht es in die Rückenlage. Jedoch steht der Kraulkurs schon länger auf der To-do-Liste.
Wie schnell verlief die Teambildung bei FABA?
Ein Team ist immer fix gesetzt. Da wir im Autogewerbe tätig sind und wir viele «Motörler» haben, braucht es jeweils etwas Zeit für das zweite Team – und hin und wieder ein Motivationsgespräch bei einem kühlen Feierabendbier.
Wird auch gemeinsam trainiert? Wenn ja, verraten Sie wo und warum ausgerechnet dort?
Beim Training konzentriert sich jeder auf seine Disziplin. Bei mir ist es so, dass mein Velo-Arbeitsweg am Baggersee vorbeiführt, so mache ich jeweils auf dem Nachhauseweg einen Halt und verbinde an schönen Tagen das Training mit dem Vergnügen. Es ist jeweils herrlich, nach getaner Arbeit ins Wasser zu springen.
Wie lautet die FABA-interne Challenge?
Unsere Challenge ist jedes Jahr, uns in der Rangliste im guten Mittelfeld vorzufinden, dann ist das Ziel erreicht und wir können die Wurst und das Bier danach geniessen.
Weitere Infos gibt's auf www.rhyathlon.ch oder auf Instagram unter @rhyathlon.
Gemeinsame Sache bis ins Ziel: Der 32. Rhyathlon steht an