Goldach vor 1 Stunde

Grosseinsatz wegen Knallgeräuschen: Polizei findet keine Hinweise auf Schüsse

Meldungen über angebliche Schüsse lösten am Freitagabend einen Grosseinsatz beim Oberstufenzentrum aus. Rund 300 Personen mussten im Schulhaus bleiben. Später gab die Polizei Entwarnung.

Von pd/red
aktualisiert vor 59 Minuten

Kurz nach 20.20 Uhr gingen bei der Notruf- und Einsatzleitzentrale mehrere Meldungen über angebliche Schüsse während eines Schulfests ein. Die Kantonspolizei St.Gallen rückte daraufhin mit mehreren Patrouillen und verschiedenen Spezialeinheiten aus. Auch Kräfte benachbarter Polizeikorps standen im Einsatz.

Rund 300 Personen im Schulhaus

Als Vorsichtsmassnahme wurden die Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrpersonen ins Oberstufenzentrum geführt und dort von der Polizei betreut. Rund 300 Personen befanden sich im Gebäude. Während die Polizei die Meldungen überprüfte und das Gelände absicherte, warteten zahlreiche Eltern ausserhalb des Sperrbereichs.

Kurz nach 1 Uhr am Samstagmorgen konnte das Schulhaus evakuiert werden. Die Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrpersonen wurden nach Hause entlassen und mit den wartenden Angehörigen vereint. Verletzt wurde niemand.

In der Nähe des Einsatzortes hielt die Polizei zudem einen Mann an. Dieser hatte nach bisherigen Erkenntnissen unerlaubterweise den Sperrbereich betreten. Mit den Vorkommnissen am Schulfest habe er laut Medienmitteilung jedoch nichts zu tun.

Vermutlich Pyrotechnik statt Schüsse

Gegen 2 Uhr erklärte die Kantonspolizei den Grosseinsatz für beendet. Hinweise auf eine tatsächliche Schussabgabe hätten sich keine ergeben. Die gemeldeten Knallgeräusche stammten mutmasslich von pyrotechnischen Gegenständen.