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Jodlerklub Altstätten und Musikgesellschaft Rüthi begeistern mit gemeinsamem Auftritt

Der Jodlerklub Altstätten und die Musikgesellschaft Rüthi boten am Jodlerabend Hits, Jodelklänge und ein lustiges Theater.

Von pd
aktualisiert vor 3 Stunden

Das Publikum marschierte in Strömen in den «Sonnen»-Saal in Altstätten. Die zehnjährige Lea Kobler und die neunjährige Laura Kobelt, Töchter von Vereinsmitgliedern, eröffneten die Abendvorstellung und führten mit viel Charme und Witz durch das Programm.

Mit den Liedern «We d Schwälbeli i Süde zie» und der Neukomposition «Mir Jodler sind us gsundem Holz» wurde der Liederteil eröffnet und der Präsident Hans Popp begrüsste die vielen Gäste und diverse Vereinsdelegationen. Mit dem «Udo-Jürgens-Medley» riss die Musikgesellschaft Rüthi die Zuhörenden mit. Sie brillierte mit kräftigen, sauberen und bekannten Melodien und Rhythmen.

Modernes Jodel-Duett überraschte die Gäste

Nach einer kleinen Witzrunde nahm der Jodlerklub den «Wyberhaggejutz» auf und überzeugte mit dem dynamisch gesungenen «Chum zu mir». Der folgende Liederblock war eine Überraschung für die Gäste: Die Jodlerin Kathrin Kobelt und der Jodler Andreas Popp bereicherten die Unterhaltung mit zwei modernen Songs im Duett, begleitet mit der akustischen Gitarre: «Titanium» von David Guetta und «Altes Fieber» von den Toten Hosen.

Der musikalische Höhepunkt war das Zusammenspiel des Jodlerklubs Altstätten mit der Musikgesellschaft Rüthi. Das erste gemeinsame Stück, der «Summer-Jutz», schmeichelte dem Gehör mit abwechselnden Solopassagen, einmal vom Jodlerklub, einmal von der Musikgesellschaft, um am Schluss ineinander zu verschmelzen.

Zum grossen Finale kam es mit dem vom Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest 2019 in Zug bekannten Stück «Schwingerlüüt im Schwizerland». Der wuchtige Einstieg der Musik, die mitreissenden Rhythmen, der bodenständig gesungene Text der Jodler und die darübergelegten kräftigen Jodeleinlagen der Jodlerinnen brachten Gänsehautmomente – den Zuhörenden im Saal sowie den Vortragenden auf der Bühne selbst.

Allerhand Verwirrung auf dem Lerchenhof

Nach der Pause gab die Theatergruppe den Zweiakter «Zwee herti Nüss» zum Besten. Auf dem Lerchenhof stifteten das kinderlose Bauernpaar Walburga und Severin Lercher (Corinna Steger und Michael Breu), die Magd Käthy (Luzia Städler) und der Knecht Seppli (Daniel Popp) sowie der überraschend auftauchende Poet Siegfried Schreiber (Paul Fenk) einige Verwirrung. Der Versuch des Poeten, Käthy mit seinen Gedichten zur feinen Dame zu machen, brachte schliesslich auch Seppli dazu, seine Gefühle für sie zu erkennen. Das wiederholt auftauchende Chrüüter-Anni (Hedy Fitze) stiftete mit seinem Tee Unfrieden, bis es zu einem glücklichen Ausgang kam.

Abgerundet wurde der Abend mit einer reichhaltigen Tombola, währschaftem Essen aus der «Sonnen»-Küche, einem riesigen Dessertbuffet und mit bester urchiger Unterhaltung durch das Trio ÖÖB (Örgeli, Örgeli, Bass – mit Gsang und Gschpass) bis in die frühen und späteren Morgenstunden.