Marbach vor 2 Stunden

Kirchbürgerversammlung nimmt Rechnung, Budget und Steuerplan einstimmig an

Die Kirchbürgerversammlung der katholischen Kirche Marbach war eine kurze Sache: Innert 21 Minuten wurden Jahresrechnung, Steuerplan und Budget einstimmig angenommen.

Von pd
aktualisiert vor 2 Stunden

Kirchenverwaltungsratspräsident Pirmin Hutter nahm einen kurzen Rückblick auf das letzte Jahr. Beispielsweise auf den Mitarbeiteranlass im Oktober im Schloss Weinstein. Hutter sagte: «Dieser Anlass ist immer ein Zeichen des Dankes für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und die vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer. Ohne sie würde die Gemeinschaft nicht funktionieren.»

Personell gab es Mutationen: Messmerin Gaby Benz ging letzten Herbst in Pension. Ihre Nachfolgerin ist Denise Oberholzer. Das Pfarreisekretariat ging per 1. Mai 2025 von Alice Steiger in die Hände von Maria Eugster über, die bereits das Sekretariat in Lüchingen führt. Hansueli Steiger steht ihr für Öffentlichkeitsarbeit zur Seite. In der Geschäftsprüfungskommission konnte das Amt von Alexandra Reck, die aus der Gemeinde weggezogen ist, mit Manuel Allemann neu besetzt werden.

Für 2026 wird mit Ausgabenüberschuss gerechnet

Die Rechnung schloss per Ende 2025 mit einem zunächst nicht erwarteten Ertragsüberschuss von rund 62'400 Franken. Budgetiert waren 2500 Franken. Ein Faktor für dieses erfreuliche Ergebnis war die Verschiebung der sanften Renovation der Kapfkapelle, die noch weitere Abklärungen, unter anderem mit der zuständigen Denkmalpflege, erfordert. Der KVR nahm diesen Ertragsüberschuss auch zum Anlass, die Kreditschuld, resultierend aus der Aussenrenovation des Pfarreiheims im Jahr 2022, mit einer Sonderabschreibung in der Höhe von 60'800 Franken auf jetzt noch 85'000 Franken zu tilgen. So konnte letztlich ein Ertragsüberschuss von rund 1600 Franken ausgewiesen werden. Dieser wird in die Reserve für den Rechnungsausgleich eingelegt. Die Jahresrechnung wurde einstimmig angenommen.

Keine Gegenstimmen gab es auch beim Budget und dem Steuerplan 2026. Gerechnet wird mit einem einigermassen stabilen Steuerertrag von 499'200 Franken. Der Kirchensteuersatz bleibt für das laufende Jahr bei 20 Prozent, die Zentralsteuer wie bisher bei vier Prozent, so dass sich wiederum ein Gesamtsteuersatz von total 24 Prozent errechnet. Für 2026 wird mit einem Ausgabenüberschuss von 19'000 Franken gerechnet.

Musikalisch wurde die Versammlung vom Trio Live untermalt, das dafür viel Applaus der 50 anwesenden Kirchbürgerinnen und Kirchbürger erhielt.