Berneck 06.03.2026

Klassikkonzert beim Kulturforum: Violine und Klavier auf musikalischer Reise durch Europa

Zwei Virtuosen möchten auf Einladung des Kulturforums Berneck am Sonntag, 15. März, um 17 Uhr mit ihren Instrumenten das Publikum in der evangelischen Kirche verzaubern.

Von pd
aktualisiert am 06.03.2026

Die Begegnung von Klavier und Violine ist nichts Neues in der Musikwelt, wird aber gerne mit der Liebe zwischen den Menschen verglichen. Wie diese Liebe dann tönt, möchten die zwei Musikvirtuosen Julius Aria Sahbai und Minako Nishida-Diblik dem klassikinteressierten Publikum am 15. März präsentieren.

Zwei renommierte Musizierende aus dem Mittelrheintal

Der Geiger Julius Aria Sahbai wurde mehrfach mit ersten Preisen bei bedeutenden internationalen Wettbewerben ausgezeichnet. Der endgültige Durchbruch gelang ihm 2002, als sein Violinspiel im Rahmen des «11th Eurovision Young Musicians Competition» auf zahlreichen TV-Sendern zu sehen war. Seither konzertiert er als Solist in grossen Konzertsälen wie etwa der Tonhalle Zürich, der Nationaloper Teheran und dem Kultur- und Kongresszentrum Luzern. Er widmet sich zusätzlich zu seinem solistischen Schaffen dem Unterrichten. An der Kantonsschule Heerbrugg hat er einen Lehrauftrag für Violine inne.

Ebenfalls an der Kantonsschule Heerbrugg unterrichtet die Japanerin Minako Nishida-Diblik. Sie studierte an der Musikhochschule Osaka, am Vorarlberger Landeskonservatorium und an der Universität Mozarteum Salzburg. Sämtliche Konzertfach- sowie Lehrdiplome schloss sie mit Auszeichnung ab. Sie konzertierte in Japan sowie in diversen Ländern Europas. Minako Nishida-Diblik ist gefragte Kammermusikerin.

Ansprechend gestaltetes Programm

Die beiden machen eine herrliche Musikreise durch Europa, beginnend in Skandinavien mit der wunderbaren Sonate Nr. 3 c-Moll von Edvard Grieg. Der langsame Mittelteil beinhaltet eine der schönsten Melodien der Violin- und Klavierliteratur. Weiter geht’s etwas südlicher: Mit Brahms’ Scherzo für Violine und Klavier wird ein fulminantes, virtuoses Stück, nicht nur für die Geige, erklingen. Kompositorisch bleiben die beiden Musizierenden im Programm bei Johannes Brahms, geografisch wandern sie aber in den Osten: Es erklingen zwei Ungarische Tänze.

Zum krönenden Abschluss geht es in den Süden Spaniens: Bei Pablo de Sarasates Zigeunerweisen hört man nicht nur das Temperament und die heitere Lebensfreude Spaniens, sondern erlebt auch technische Spielereien: Es wird gezupft, geschlagen, gestrichen und wild auf- und abwärts gespielt, bis die Saiten glühen.

Reservation und Vorverkauf unter www.kulturforum-berneck.ch

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