Eine Liebesgeschichte oder eine Komödie? Ein Märchen oder doch ein gesellschaftskritisches Stück? All das ist das Stück «Leonce und Lena» des jung verstorbenen Georg Büchner (1813–1837). Obwohl aus Büchners Feder nur drei Theaterstücke existieren (noch «Woyzeck» und «Dantons Tod»), gehört er zu den meistgespielten deutschen Dramatikern. «Leonce und Lena» zeigt die Orientierungslosigkeit junger Menschen, aber auch, wie erstarrt die Gesellschaft ist. Der junge Prinz Leonce soll die ihm unbekannte Prinzessin Lena heiraten. Weil sich weder Lena noch Leonce auf eine arrangierte Ehe einlassen wollen, fliehen sie nach Italien. Unterwegs begegnen sie sich, verlieben sich ineinander, ohne einander nach dem Namen zu fragen.
Aufführungsdaten: Samstag, 21. März, 19 Uhr; Mittwoch, 25. März, 19.30 Uhr; Freitag, 27. März, 19.30 Uhr; Sonntag, 29. März, 16 Uhr.
Komödie oder Liebesgeschichte? Büchners «Leonce und Lena» auf der Kanti-Bühne