Man steht an einem Buffet. Die Auswahl ist riesig. Vieles wird zwar immer ähnlicher, aber es hat noch von allem. Bodenlosigkeit und Zukunftsangst sogar noch mehr als früher. Aber wie war das vor zweieinhalb Millionen Jahren, in der Steinzeit? Was lag da auf den Buffets? Und war davor, als die Welt ein Gemisch aus Elementen und Schleim war, alles einfacher? Oder nur anders? Und werden Sachen leichter, weil sie die ganze Zeit beschleunigt werden? «Es geht».
In seinem neuen Solo-Programm schöpft sich Manuel Stahlberger einen Teller voll und serviert dem Publikum das ganze Durcheinander in kleinen Happen. Darunter Höhlenmalereien und Faustkeile seiner Verwandtschaft von damals, aber auch Dokumente aus der Gegenwart: Weihnachtsfilme, Kunst aus Sulz, Berichte aus der Hitze und Lieder von der Aufräum-Weltmeisterschaft.
Ein Teller voll Lakonie, serviert mit staubtrockenem Humor – wie es das Publikum von Stahlberger gewohnt ist. Er zeigt ein abendfüllendes Programm, begleitet von Diashows, Videos und Liedern.
Weitere Informationen und Vorverkauf zu der Aufführung am Samstag, 14. März, um 20 Uhr im Diogenes-Theater unter www.diogenes-theater.ch oder in der Sternen-Apotheke, Altstätten.
Manuel Stahlberger serviert das Chaos im Diogenes-Theater