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Matthias Stierli übernimmt das Präsidentenamt des FC Rebstein

Der FC Rebstein hat an seiner Generalversammlung mit Matthias Stierli ein neues Oberhaupt gewählt. Er folgt auf Daniel Knöpfel, der nach fünf erfüllenden Jahren im Amt zurückgetreten ist.

Von pd
aktualisiert vor 53 Minuten

«Du warst so etwas wie unser Coronapräsident», sagte Kassier und Vizepräsident Martin Breu, als er Daniel Knöpfel aus dem Amt verabschiedete. Auch das Brauifäscht wird den Verein fordern – langweilig wird’s auch neben dem Rasen nicht. (pd. Nach fünf Jahren, eines davon als Interimspräsident, scheidet Knöpfel nun aus dem Amt aus. Er will sich in Zukunft mehr seiner jungen Familie widmen, bleibt dem Verein aber in anderer Funktion erhalten.

An Knöpfels Stelle tritt mit Matthias Stierli ein Mann, der den FC Rebstein in- und auswendig kennt und quasi auf dem Fussballplatz aufgewachsen ist. Stierli setzte sich in einer Wahl mit zwei Kandidaten deutlich durch. Er hat beim FCR schon viele Funktionen bekleidet, zuletzt war er im Vorstand als Event-Manager tätig. Dieses Amt gab er auf die GV hin ab; seine Nachfolgerin heisst Daniela Anliker und spielt im Frauenteam des FC Rebstein.

Herausforderungen in Ehrenamt und Sport

In die Versammlung, zu der 143 Mitglieder erschienen, stieg der FCR mit einem SRF-Video über ein Fassdaubenrennen in den 1960er-Jahren, das die Stimmung lockerte. Dann ging es an die Jahresberichte. Daniel Knöpfel berichtete von wegen Einsprachen nur sehr kleinen Fortschritten im Bauprojekt «Birkenau 2025» und lobte die erste Mannschaft, die aktuell die 3. Liga, Gruppe 2, anführt. Er blickte auch auf seine Präsidialzeit zurück und sagte: «Es war für mich stets eine ehrenvolle Aufgabe, den FC Rebstein führen zu dürfen.»

Wie der scheidende Präsident, sprachen auch Jörg Mannhart (Juniorenobmann) und Remo Zollinger (Verantwortlicher «Sport-verein-t») über das Ehrenamt. Alle wiesen darauf hin, dass ein Verein dieser Grössenordnung nur dank freiwilliger Engagements zahlreicher Personen leben kann und luden alle ein, sich aktiv in den FC einzubringen. Aktivobmann Werner Baumgartner zeigte sich zufrieden mit der aktuellen Lage, wobei gerade der erfolgte Umbau im «Zwei» einige Herausforderungen mit sich bringe. Ein Highlight war der Aufstieg der Frauen in die 3. Liga. Kassier Martin Breu präsentierte die Zahlen; der FCR schloss das letzte Jahr mit einem geringen Verlust.

Ehrungen und ein grosses Pokalturnier-Konzert

Ein weiterer Punkt betraf die Anpassung der Vereinsstatuten an den Branchenstandard von Swiss Olympic. Und nach den Wahlen standen die Ehrungen an, wobei diesmal ein Team geehrt wurde, das sonst nicht im Zentrum steht. «Wir können dank diesem Team auf Ordnung, Sauberkeit und ein gepflegtes Umfeld zählen. Das ist sehr wichtig, auch wenn man die Arbeit dahinter nicht immer sieht», sagte Daniel Knöpfel. Stellvertretend für das Reinigungsteam empfing Tam Albertin ein Präsent.

Das nächste Vereinsjahr bringt auf und neben dem Platz wieder viel Abwechslung. Nebst des täglichen sportlichen Geschehens betrifft dies vor allem das Pokalturnier. An diesem steht 2026 ein grosses Konzert der Stubete Gäng an, wie Turnierpräsident Joshua Boehrer ausführte. Auch das Brauifäscht wird den Verein fordern – langweilig wird’s auch neben dem Rasen nicht.

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