Kurz vor 12.50 Uhr fuhr ein 62-jähriger Mann mit seinem Auto über den Bahnübergang an der Grenzstrasse in Richtung Rheinstrasse. Gemäss bisherigen Erkenntnissen der Polizei hatten sich die Bahnschranken während der Durchfahrt des Autofahrers gesenkt und ihn im Bereich des Bahntrassees, nahe der Barriere, blockiert.
Der Autofahrer und zwei Mitfahrer verliessen das Auto und begaben sich ausserhalb des Gefahrenbereichs. Der anschliessend von St.Gallen einfahrende Zug streifte das Auto trotz unmittelbar ausgelöster Schnellbremsung. Durch den Unfall sind keine Personen zu Schaden gekommen. Es entstand Sachschaden in noch unbekannter Höhe.
Im Einsatz standen eine Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen und mehrere Sachverständige der SBB. Der Bahnbetrieb war während der Zeit der Unfallaufnahme eingeschränkt. Die Kantonspolizei St.Gallen klärt den genauen Sachverhalt unter der Leitung der Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen ab.
Wie reagieren, wenn sich die Bahnschranke senkt?
Die Kantonspolizei St.Gallen rät Autofahrenden in solchen Fällen, die Bahnschranke zu durchfahren. Diese verfügt über eine Sollbruchstelle und es kann so ein schwerwiegender Unfall mit der Zugskomposition verhindert werden.
Missliche Lage: Auto bleibt auf Bahnübergang stehen und wird von Zug gestreift