Widnau vor 1 Stunde

Moschti-Fäascht: Regionalität und neues Konzept sollen auch ältere Besucher ansprechen

Das Fest der Generationen findet vom 2. bis 4. Oktober zwischen den Schulhäusern Wyden und Schlatt statt. Der Anlass soll etwas ruhiger werden und so vermehrt auch wieder ältere Besucherinnen und Besucher ansprechen.

Von mia
aktualisiert vor 1 Stunde

Das Organisationskomitee des Moschti-Fäaschts ist nun komplett und arbeitet mit Hochdruck daran, dass das traditionsreiche Fest erneut zu einem Erfolg wird. Dabei setzt man bewusst neue Akzente. Künftig stehen vermehrt regionale Bands im Fokus, ergänzt durch ausgewählte nationale Highlights. So konnte bereits die derzeit angesagteste Schweizer Newcomer-Band «Heimatliebi», die Ländler mit Stadion-Rock verbindet, für das kommende Fest verpflichtet werden.

Auch das Raum- und Festkonzept wurde überarbeitet. Neu entsteht ein Foodbereich mit Foodtrucks und einer grossen kulinarischen Vielfalt. Ein grosses Festzelt mit Musik und Bars bleibt das Herzstück des Anlasses, während zusätzlich kleinere, gemütliche «Beizen» zum Verweilen einladen, besonders auch für die ältere Generation. Insgesamt soll es auf dem Festgelände etwas ruhiger und weniger hektisch zugehen.

Kompakteres Festgelände

Auch das Festgelände erfährt Anpassungen. Da eine bisher genutzte Wiese nicht mehr zur Verfügung steht, wird das Gelände kompakter gestaltet. Es erstreckt sich neu zwischen den Schulhäusern Wyden und Schlatt. Stände von Marktfahrern und Vereinen bleiben weiterhin ein wichtiger Bestandteil, wobei alle auch am Sonntag geöffnet sein werden, um dem Familientag gerecht zu werden.

Am Grundkonzept wird dennoch festgehalten. «Die Widnauerinnen und Widnauer wissen nach wie vor, wie man feiert», sagt OK-Mitglied Peter Frei. Gleichzeitig habe man festgestellt, dass das Angebot in den letzten Jahren stark auf jüngere Gäste ausgerichtet war. Künftig soll das Fest wieder ausgewogener werden: Mehr Sitzgelegenheiten und ruhige Rückzugsorte stellen sicher, dass sich auch ältere Besucherinnen und Besucher wohlfühlen können.

Dorf der Geschmäcker

Kulinarisch rückt der Apfel – Namensgeber des Festes – wieder stärker ins Zentrum. Most, Apfelsaft und Apfelchüechli dürfen darum nicht fehlen. Ergänzt wird das Angebot durch ein «Dorf der verschiedenen Geschmäcker» auf dem roten Platz beim Wyden-Schulhaus, das eine breite Auswahl an Speisen verspricht.

Das Moschti-Fäascht blickt auf eine lange Geschichte zurück: Seit 1993 hat es sich als eines der «verrücktesten Dorffeste der Schweiz» etabliert und zog jeweils rund 10'000 Besucherinnen und Besucher an. Nach Unterbrüchen – zuletzt fand das Fest 2022 statt – soll nun wieder der bewährte Dreijahresrhythmus aufgenommen werden.