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Nach Cup-Coup gegen Basel strebt St. Gallen in Lausanne den ersten Sieg des Jahres in der Super League an

Vier Tage nach dem 2:1-Sieg im Cup-Viertelfinal gegen Basel tritt der FC St. Gallen am Sonntag um 16.30 Uhr in der Super League auswärts gegen Lausanne-Sport an.

Nach dem Stotterstart in der Super League nach der Winterpause mit der 2:4-Heimpleite gegen Servette und den unnötigen Punktverlusten beim 2:2 in Luzern war der Sieg im Cup-Viertelfinal gegen Basel (2:1) der erhoffte Dosenöffner im Jahr 2026. Allerdings müssen die Ostschweizer in der Liga nachlegen, um den Platz in den Top 3 der Tabelle nicht zu gefährden.

Lausanne ist für St. Gallen ein dankbarer Gegner

Die nächste Gelegenheit zu einem Sieg in der Meisterschaft bietet sich der Mannschaft von Trainer Enrico Maassen am Sonntag beim FC Lausanne-Sport. Die FCSG-Kicker fahren nach dem Erfolg im Cup mit breiter Brust an den Genfersee, sie wollen auch im Kampf um die Schweizer Meisterschaft dranbleiben bzw. sich dem um elf Punkte enteilten Thun wieder näher an die Fersen rücken. Dafür braucht es aber nicht nur einen Sieg in Lausanne, sondern in der folgenden Englischen Woche auch noch in den beiden Heimspielen gegen YB und GC.

Im Gegensatz zum letzten Gegner Luzern bietet St. Gallens jüngste Bilanz gegen Lausanne Grund zu Optimismus: Die ersten beiden Saisonduelle gegen das Team seines langjährigen Trainers Peter Zeidler gewann St. Gallen: Beim 2:1-Sieg im Heimspiel Ende August erzielte Alessandro Vogt beide Tore, beim 1:0-Auswärtssieg im November war Cupheld Carlo Boukhalfa erfolgreich.

Schon in der letzten Saison entschied St. Gallen zwei von drei Vergleichen mit dem damals noch von Ludovic Magnin trainierten Lausanne zu seinen Gunsten.

Albert Vallci wechselt zu Sturm Graz

Zum Auftakt der letzten Phase der Qualifikationsrunde, bevor sich die Teams in Meisterrunde und Abstiegsrunde trennen, muss der FC St. Gallen allerdings auf zwei Stammkräfte verzichten: Der 31-jährige Captain Lukas Görtler fehlt ebenso gelbgesperrt wie der 24-jährige Abwehrhüne Tom Gaal. Und auch der neue Stürmer Antonio Verinac (21-jährig) erhält nach seiner Dummheit in Luzern eine weitere Denkpause aufgebrummt. Dauerhaft nicht mehr zur Verfügung steht Albert Vallci: Der zuletzt nur noch selten berücksichtigte Österreicher wechselte gestern zu Sturm Graz.

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