Im Standkampf suchte Vetsch aktiv den Weg nach vorne, stand dabei jedoch einmal zu aggressiv und musste wegen eines verkehrten Hüfters eine Viererwertung abgeben. Diese Szene prägte den weiteren Verlauf des Kampfes. Im Bodenkampf wehrte Vetsch die Angriffe des aus Armenien stammenden Franzosen ab. Snjoyan konzentrierte sich zunehmend auf die Defensive und verwaltete den Vorsprung. Vetsch schaffte es dadurch nicht mehr, den Kampf nochmals zu drehen, und unterlag zum Schluss 0:6. Weil Snjoyan im Halbfinal ausschied, blieb Vetsch auch der Weg über die Hoffnungsrunde verwehrt. Damit war der Wettkampf für ihn nach der Qualifikation beendet.
Der 30-Jährige kann die Niederlage gut einordnen: «Bis auf einen Fehler im Standkampf habe ich gut gerungen. Insbesondere die Verteidigung am Boden hat sehr gut funktioniert. Nun gilt es, das Turnier abzuhaken, ein gutes letztes Trainingslager zu absolvieren und mich dann auf die Weltmeisterschaften zu konzentrieren, die Ende Oktober in Astana (Kasachstan) stattfinden.»
Nach dem Aus in Kroatien richtet Andreas Vetsch den Fokus auf die Weltmeisterschaft