175 Sportlerinnen und Sportler vertreten die Schweiz an den Olympischen Spielen in Mailand und Cortina d’Ampezzo – so viele wie noch nie. Die Wettbewerbe im Norden Italiens haben bereits begonnen und werden bis am 22. Februar dauern.
Das Motto der Eröffnungsfeier vom Freitagabend lautete Harmonie – zwischen den Alpen und der Grossstadt Mailand. Die Zeremonie bot, was man erwarten durfte: Showstars wie Mariah Carey oder Andrea Bocelli, Politpromis wie den US-Vizepräsidenten JD Vance und berühmte Athleten aus der olympischen Vergangenheit. Umrahmt wurden ihre Auftritte von viel Gesang, Tanz, Akrobatik und Feuerwerk.
Am Ende der langen Feier durften die italienischen Ski-Legenden Alberto Tomba und Deborah Compagnoni in Mailand und Sofia Goggia in Cortina das olympische Feuer entzünden. Die Flammen brennen erstmals in der Geschichte in zwei Schalen an unterschiedlichen Orten.
Von den kleinsten Inseln
Für viele der wichtigste Teil der Inszenierung dürfte der Einmarsch der Athletinnen und Athleten gewesen sein, auch er fand dezentral statt. Grosse Delegationen wie jene der Schweiz, Deutschlands oder Italiens wechselten sich ab mit winzigen Teams von exotischen Inseln. Wer wie viele Medaillen holt, werden wir in den nächsten gut zwei Wochen sehen.
Nach langer und bunter Feier: Die Olympischen Winterspiele in Norditalien haben begonnen