Engagement vor 1 Stunde

Neue Interessensgemeinschaft setzt auf ein Miteinander im Dorf

Die neu gegründete Interessensgemeinschaft Oberriet-Eichenwies will sich für ein lebenswertes Dorf engagieren und die Bevölkerung dazu motivieren, aktiv mitzuwirken.

Von Cécile Alge
aktualisiert vor 1 Stunde

Nachdem in Kobelwald die Interessengemeinschaft IG Berggebiet erfolgreich wirkt, hat sich auch in Oberriet eine solche Gruppe gebildet. Sie verfolgt das Ziel, sich überparteilich und sachpolitisch zu engagieren und sich für ein lebendiges Miteinander einzusetzen. Die IG Oberriet-Eichenwies will den Puls der Bevölkerung spüren, Leute aus dem Dorf vernetzen und Informationen zugänglich machen. 

Platz haben soll vieles: politische Themen, Nachhaltigkeit, Dorfentwicklung, Veranstaltungen und mehr. «Wir hören zu, entwickeln Ideen und setzen uns dort ein, wo Veränderungen gewünscht oder nötig sind», sagt Präsident Mario Fritz. Er bildet zusammen mit Philipp Kluser (Beisitzer), Tobi Schmid (Beisitzer), Anja Baumgartner (Aktuarin), Samuel Hanselmann (Beisitzer), Jeannine Heeb-Seitz (Kassierin), Markus Zäch (Beisitzer) und Martin Stieger (Vizepräsident) den Vorstand der IG Oberriet-Eichenwies.

Engagement für Ämter soll gefördert werden

Ein wichtiger Punkt der Gruppierung ist auch, wie das politische Engagement in Oberriet gefördert werden kann. Insbesondere angesichts der Tatsache, dass es immer schwieriger wird, Menschen für öffentliche Ämter zu gewinnen. 

Es zeige sich im Dorf, dass Vereine gut funktionieren, allerdings das Interesse an politischen oder öffentlichen Aufgaben fehle. Gerade auch Frauen seien in politischen Ämtern stark in der Unterzahl oder gar nicht vertreten, so Fritz. Gründe dafür seien unter anderem die zunehmende Anonymität, die Scheu vor öffentlicher Sichtbarkeit und eine gewisse Distanz zur Politik, besonders bei jüngeren Menschen.

Umgesetzt werden sollen auch niederschwellige Formate und Angebote, etwa Stammtische, Quartierveranstaltungen oder Familienanlässe. Ziel der IG ist es, Menschen auf Augenhöhe abzuholen, Hemmschwellen abzubauen und Einblicke in die Aufgaben öffentlicher Ämter zu geben. 

«Dabei könnten auch Gemeinde, Schulen, Vereine sowie andere Organisationen gemeinsam Verantwortung übernehmen. Diese werden von uns kontaktiert, informiert und zu einer Mitwirkung motiviert», sagt Präsident Mario Fritz.

Mitglieder sowie Ideen und Anregungen erwünscht

Nun sucht die IG Oberriet-Eichenwies Leute aus dem Dorf, die gerne aktiv in der Gruppe mitwirken und etwas bewegen möchten, damit in Oberriet-Eichenwies ein frischer Wind wehen und der Ort auch in Zukunft lebenswert bleiben wird.

An der Vorversammlung der Politischen Gemeinde, die am Montag, 16. März, um 20 Uhr in der Aula des OZO stattfindet, stellt sich die IG öffentlich vor. Bis dahin will sie mit einem Logo und einer Website präsent sein, wo sich Interessierte melden und Ideen und Anregungen platziert werden können. In Planung ist auch die Präsenz auf der Oberriet-App. 

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