Widnau vor 1 Stunde

Neujahrskonzert zeigt das Können aufstrebender Talente

Nach einigen kalten Tagen zum Start ins neue Jahr hat das Jugendsinfonieorchester von «Musik im Zentrum» den Zuschauenden im «Widebaumsaal» die Herzen und Ohren erwärmt.

Von dg
aktualisiert vor 1 Stunde

Mit einem gelungenen Auftakt voller klassischer Stücke wurde das Publikum am Sonntagmorgen willkommen geheissen. Lisa Romankiv und Lilia Hasler führten die Gäste mit Charme durchs Programm. Der Anlass gab auch einen Einblick in das Können dreier aufstrebender Talente aus dem Rheintal.

Nach dem gemeinsamen musikalischen Start begann die Solisten-Reihe. Den Start machte Lea Hämmerle mit dem «Concertino for Flute» der Komponistin Cécile Chaminade. Mit ihrer Querflöte zog sie das Publikum in den Bann. Es folgte die zweite Solistin Julia Gantenbein. Sie feiert 2026 ihr zehnjähriges Beisein im Jugendsinfonieorchester von «Musik im Zentrum». Gantenbein studiert an der Stella Musikhochschule in Feldkirch und ist bereits als Geigenlehrerin tätig. Das Stück «Cavatina» aus «Six Morceaux Op. 85» des Schweizer Komponisten Joachim Raff hat sie auswendig und mit geschlossenen Augen zum Besten gegeben.

Neujahrskonzert zeigt das Können aufstrebender Talente

Erdende Töne dominierten die Uraufführung eines Stücks des belgischen Komponisten Bert Appermont. Seine Komposition «The Green Hill» wurde von Jan Ströhle für das Sinfonieorchester arrangiert und am Neujahrskonzert zum ersten Mal öffentlich gespielt. Jakob Strak aus Berneck war der Euphonium-Solist, er lieferte eine meisterhafte Leistung. Strak hat bewiesen, dass er nicht nur Musikvereine bereichert, sondern auch als Solist eine vielversprechende Zukunft vor sich hat. Er führte das Publikum auf eine epische musikalische Reise, die vom Jugendsinfonieorchester perfekt begleitet wurde.

Neujahrskonzert zeigt das Können aufstrebender Talente

Nach der Solisten-Reihe ging es weiter mit klangvollen Stücken. Die klassische Neujahrsmusik aus den Genres Walzer und Polka war prominent vertreten, ebenso das populärste Werk von Josef Strauss, dem kleinen Bruder von Walzer-König Johann Strauss (Sohn).

Neujahrskonzert zeigt das Können aufstrebender Talente

Nach der Danksagung durch Raphael Rebholz, den stellvertretenden Musikschulleiter, erklang im Chor: «E guets Neus». Bei den letzten beiden Stücken wurde das Publikum von Dirigentin Barbara Gschwend zum Klatschen aufgefordert. Dies führte zu einem schwungvollen Abschluss, der den Leuten im Publikum ein Lächeln ins Gesicht zauberte.


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