Unbestrittener Höhepunkt im Vereinsjahr des Ornithologischen Vereins Berneck-Au war die traditionelle und gut besuchte Jungtierschau. Die Kommission wurde einstimmig wiedergewählt. Die ökologische Aufwertung des Naturschutzgebiets Held wird dieses Jahr abgeschlossen.
Aktive Züchter stehen im Vordergrund
Der Ornithologische Verein Berneck-Au führte im Restaurant Ochsen seine 118. Hauptversammlung durch. Präsident Jakob Grüninger begrüsste zahlreiche Kolleginnen und Kollegen, Ehrenpräsident Jakob Schlegel musste sich allerdings entschuldigen. Ohne Diskussion wurde das von Jan Sieber verfasste Protokoll der letzten Hauptversammlung genehmigt. Mit Wehmut gedachte die Versammlung des im vergangenen Vereinsjahr verstorbenen Mitglieds Waldtraud Federer und des Ehrenmitglieds Rolf Kubli.
Mit einer Bilderpräsentation schauten Jakob Grüninger, Geflügelobfrau Marlies Grüninger und Kaninchenobmann Michael Dudler auf das vergangene Jahr zurück. Die kleine Auffahrtswanderung, die monatlichen Höcks und der Klausabend sind Tradition. Ein erster Höhepunkt war die gelungene Jungtierschau in der Held, die bei ansprechendem Maiwetter stattfand.
Anstelle der internen Vereinskonkurrenz setzt der Verein auf seine aktiven Züchter, denn nur dank ihnen kann eine Jungtierschau durchgeführt werden. Kassier Peter Sturzenegger durfte vor allem dank der Jungtierschau mit Festwirtschaft von gesunden Vereinsfinanzen berichten. Ein besonderer Dank ging an die Ortsgemeinde Berneck und die zahlreichen Gönnerinnen und Gönner für die Unterstützung.
Präsident Jakob Grüninger, Kassier Peter Sturzenegger, Aktuar Jan Sieber, Geflügelobfrau Marlies Grüninger, Kaninchenobmann Michael Dudler, Naturschutzobmann Hanspeter Bühler und Stadelwartin Christine Bühler wurden wiedergewählt. Kurt Schelling und Sabine Thurnheer prüfen auch im kommenden Jahr mit der neugewählten Ersatzrevisorin Jasmin Luchsinger das Rechnungswesen.
Bei den Pflegearbeiten im Naturschutzgebiet Held arbeiteten Mitglieder bei gutem Herbstwetter eifrig mit. In diesem Gebiet ist eine ökologische Aufwertung realisiert worden: Der Fadenmolch konnte bereits wieder nachgewiesen werden. Mit baulichen und pflegerischen Massnahmen sollen die vorhandenen Amphibienarten erhalten werden, zudem wurde neuer Lebensraum für die Rückkehr der Geburtshelferkröte geschaffen. Als zweite Massnahme wurden zwei weitere Weiher ausgehoben und der im Jahr 1973 erbaute Weiher wurde ebenfalls saniert.
2026 steht wieder ein reich befrachtetes Jahresprogramm bevor. Die traditionelle Jungtierschau ist auf 23./24. Mai mit Verschiebedatum 30./31. Mai beim Ornithologen-Stadel in der Held festgesetzt.
OV Berneck-Au: Erfolgreiche Jungtierschau und Naturschutzgebiet aufgewertet