Mit der Preiserhöhung reagiert Ostwind auf steigende Kosten durch veränderte finanzielle Rahmenbedingungen und stellt gleichzeitig die langfristige Qualität des Angebots in der Ostschweiz sicher, schreibt der Verbund am Dienstag in einer Medienmitteilung.
Der Tarifverbund nehme die angekündigten Anpassungen im nationalen öffentlichen Verkehr zur Kenntnis, heisst es in der Mitteilung weiter. Wie die Branche insgesamt sei auch Ostwind mit steigenden Kosten im Betrieb durch veränderte finanzielle Rahmenbedingungen konfrontiert.
Um ausgewogene Lösung bemüht
Damit Fahrgäste auch künftig von einem zuverlässigen, dichten und gut abgestimmten Angebot profitieren, sind laut Ostwind laufende Investitionen in Fahrzeuge, Infrastruktur und Personal nötig.
Ostwind orientiert sich bei der Weiterentwicklung seiner Tarife an den nationalen Entwicklungen. Der Tarifverbundrat hat darum entschieden, die Preise im Einzugsgebiet per Dezember 2026 im Durchschnitt um 2,5 Prozent zu erhöhen. Damit soll laut Medienmitteilung eine Lösung angestrebt werden, die «sowohl die Kostenentwicklung berücksichtigt als auch die Attraktivität des öffentlichen Verkehrs in der Ostschweiz erhält und sich im Vergleich zurückhaltend einordnet».
Konkrete Massnahmen und Details zu den Anpassungen im Tarifverbund Ostwind werden zu einem späteren Zeitpunkt kommuniziert.
Per Fahrplanwechsel im Dezember: Tarifverbund Ostwind erhöht die Preise