«Pfeffer & Salz» - die Oberrieter Fasnächtler teilen aus | Der Rheintaler

Schnitzelbank 18.02.2023

«Pfeffer & Salz» - die Oberrieter Fasnächtler teilen aus

Die Schnitzelbankgruppe «Pfeffer & Salz» war am Freitagabend an der Oberrieter Beizentour unterwegs. Sie nahm wieder Geschichten aus dem vergangenen Jahr auf die Schippe. Würzig und erheiternd sind die Verse, die uns Titus Schmid in Wort und Bild zur Verfügung gestellt hat.

Von pd
aktualisiert am 18.02.2023
För’s Stadttheater isch es dumm / Nöd‘mol Altstetta will s’Provisorium / Mör z‘Oberriet wöred die Baracka gern näa, / wemmer eana d’Sunna a Zahlig könntid gäa.
Am Hund a Hütta, ar Katz a guats Klo, /da honds verdeant, da kond mör no verstoh. / aber itz, ar Staatsstroos mit Sitzplatz / a drüüstöckigs Huus - tutsch för d Katz.
Fascht moas de Jodlerclub vo Walzehusa / Wäg schwarzem Humor i d’Kischta go pfusa / De Pfarreirot vo Kobelwald wär fascht mit / Will’s o döt schwarzi Sternsinger git.
Bisch bim Bachelor oder tuascht du tindera / wenn d witt a Frou mit oder ohni Kinder ha. / Da Romeo stellt a Filmli is Internet / und hofft d’Julia schlüüft zu em is Himmelbett.
Da Männerchor Balgach macht en truriga mit / Will’s mea Sänger als Zueschauer git. / z’Kriessera wird’s langsam o schwierig mit singa / Da Peischl sött dringend mea Rocker mitbringa.
Gas, Öl, Strom, überall moass ma spara, / am beschta nu no z Fuess i d Feria fahra, / nu bim Wasser spara wörd ma wörklich scharf, / will ma nu no zweita duscha darf.
Schwingfest  z’Prattla zücht Lüt an in Massa /Trotzdems honds am Schluss a leari  Kassa / am Oberrieter Schwingfäascht macht s’Wätter nöd mit / Mit ganz viel Kafi fertig isch es trotzdem an Hit!
D’Queen ischt tot – King Roger hört uf / Bald hed  da König Stucki zwenig Schnuuf / Wer moant, d’Monarchia segid jetzt em End / luegd oafach uf Kriessera – zu da Oberleua-Greand!
Sie kochad mit Gwörz und Peperoni / ehra Humor und Charme ischt nöd ohni: / Wer Oberrieter vom Johr wörd ischt nöd schwär: / Üseri «Fascht Master Chef» Marifer.
Da Fuzi und da Küenzler koofed för a Läppchen / z Amschterdam Sitzplätz s’isch a Schnäppchen, / aber korz vor am Spiel merkeds, oha Lätz, / da sind nur Tickets för Tüüfgarageplätz.
För a Taufi ir Kircha an schöna Bluamakranz, / bruucht d’Präsidentin zum Schluss an Sprutz Glanz, / am andera Tag: bruni Bluema, sie kas nöd verstoh, / bi Gott, sie hett Uukruutvertilger gnoah.
A Zentrum mit mara edla Beiz / Kobelwald gweannt meah und meah a Reiz / und z’Oberriet? do gits en neua Kreiseltraum: / an runda Huufa Dreck, zmeatts din an starka Baum.
Fachkräftemangel - a grosses Wort / Pfleger und Metzger – alli rennid fort. / Z’Oberriet isch es denn eskaliert / da Tschuggerposchta honds reduziert! / Räbschta hed das aber im Griff / Suechsch en Gmoandli – machsch noch Eichberg en Pfiff!
D’Fäaschtbänkler send oft visionär / Ihra Blick i d’Zuekunft isch legendär. / S’Walteri vo da Fäschtis isch en Hit / döt tönts bereits: «Wenns numa Röschti git»!
Im Fuessball isch es ganz normal / Gestik, Schauspiel, theatral / Nur jugendfrei, das moas es bliiba / Da Griff a d’Eier sötsch vermiida / Am Eierlesefest do kasch zuapacka / Das wär üsra Tipp an Xhaka.
D’Wiehnachtsbelüchtig mit glänzende Stärn / Gsecht ma im Berggebiet jedes Johr gern. / Im Advent hät sich Gmoand öppis bsunders usdenkt / Und statt Stärna  nu Vollmöa ufghenkt.