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Polizeibilanz der Silvesternacht: 80 Einsätze im Kanton, die meisten wegen Feuerwerk

In der Silvesternacht hat die Kantonspolizei St.Gallen rund 80 Einsätze geleistet. Das sind gleich viele wie im Vorjahr. Die meisten Einsätze betrafen Kontrollen, zu denen Patrouillen wegen Feuerwerk, kleinen Bränden oder dem Verhalten von Einzelpersonen aufgeboten wurden.

Von Kapo SG, red
aktualisiert vor 1 Stunde

Die überwiegende Mehrheit der Meldungen in der Silvesternacht gingen wegen Feuerwerk bei der Notruf- und Einsatzleitzentrale St.Gallen ein. Rund um den Kanton wurden zumeist jugendliche Personen gemeldet, die Feuerwerk unvorsichtig abbrannten oder damit Unfug trieben, teilt die Kantonspolizei St. Gallen mit.

Kleinere Brände, schnell gelöscht

Trotz mehreren Meldungen, dass Feuerwerk als Geschosse in Richtung Personen, Fahrzeugen und Gebäuden benützt wurden, sind keine verletzten Personen gemeldet worden. In einzelnen Fällen kam es zu Sachschaden von bislang unbekanntem Wert. In einem halben Dutzend Fällen kam es zu kleineren Bränden, mutmasslich ausgelöst durch Feuerwerk. Die Brände wurden durch die Patrouillen oder durch die hinzugezogenen Feuerwehren schnell gelöscht.

In vier Fällen wurden Ruhestörungen gemeldet. Diese betrafen private Silvester-Feiern. Die aufgebotenen Patrouillen konnten zur Ruhe ermahnen. Vier weitere Einsätze gab es wegen betrunkenen Personen, wovon eine Person schon in den frühen Abendstunden durch den Rettungsdienst in Spitalpflege gebracht werden musste. Die restlichen Personen wurden auf den Heimweg geschickt.

Kalte Nacht und vereiste Autoscheiben

Auch im Strassenverkehr waren die Patrouillen der Kantonspolizei St.Gallen im Einsatz. Einzelne Verkehrsteilnehmende wurden zur Anzeige gebracht. Sie verursachten vermeidbaren Lärm, waren mit vereisten Front- und Seitenscheiben unterwegs oder fahrunfähig am Steuer. Auch Unfälle in fahrunfähigem Zustand meldet die Polizei. 

In zwei Fällen rückten Patrouillen wegen Häuslicher Gewalt aus und beruhigten mit geeigneten Massnahmen einstweilig die Situation. Die involvierten Personen wurden auf Beratungsangebote aufmerksam gemacht. Die Fälle werden an die Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen und die Sozialbehörden rapportiert.

In zwei weiteren Fällen wurden Personen in persönlichen Krisen in fachärztliche Behandlung überführt.

Daneben waren die Patrouillen präventiv tätig, indem sie bei diversen Partys vor Ort waren, sich mit Feiernden austauschten oder Personenkontrollen durchführten.

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