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Regionale Einsatzkräfte üben Zusammenarbeit nach Terroranschlägen und Cyberattacken

Ein Szenario mit Terroranschlägen, Cyberattacken und Chaos im Verkehr hat den Regionalen Führungsstab Unteres Rheintal am Donnerstag gefordert. Bei der Übung standen Zusammenarbeit und Krisenführung im Fokus.

Von pd
aktualisiert vor 1 Stunde

Der Regionale Führungsstab (RFS) Unteres Rheintal führte am Donnerstag die erste Stabsübung des Jahres durch. Ziel war es, die Zusammenarbeit der beteiligten Ressorts in einer ausserordentlichen Lage zu trainieren und Führungsabläufe unter hoher Belastung zu überprüfen.

Das realitätsnahe Szenario ging von mehreren koordinierten Terroranschlägen und Cyberattacken in der ganzen Schweiz aus. Zusätzlich trugen Cyberangriffe, Verkehrschaos und die rasche Verbreitung von Fehlinformationen in sozialen Medien zu einer grossen Herausforderung bei.

Rasch Führungsstrukturen aufbauen

Im Zentrum der Übung standen die Lagebeurteilung und Problemerfassung der Situation, um daraus erste Massnahmen ableiten zu können und die Koordination zwischen Feuerwehr, Polizei, Zivilschutz, technischen Diensten und Gemeinden sowie die Information der Bevölkerung zu planen. Ebenso wurden Themen wie Evakuierungen, die Betreuung von Betroffenen, die Wiederherstellung des öffentlichen Verkehrs und der Umgang mit Desinformation bearbeitet. Parallel dazu galt es, trotz hoher Unsicherheit möglichst rasch funktionierende Führungsstrukturen aufzubauen.

Der Führungsstab zieht insgesamt eine positive Bilanz der Übung. Die Zusammenarbeit der Ressorts funktionierte gut, und die Übung zeigte wertvolle Erkenntnisse für die weitere Vorbereitung auf ausserordentliche Ereignisse. Solche Trainings leisten einen wichtigen Beitrag, um im Ernstfall schnell, koordiniert und wirkungsvoll handeln zu können.