Fussball vor 52 Minuten

Regionalfussball am Wochenende: Jagd nach Punkten und Cupspiele

Während der FC Widnau und der FC Altstätten an diesem Wochenende in der Liga um Punkte kämpfen, geht es für Montlingen, Rüthi, Rebstein und Staad um das Weiterkommen in den OFV-Cups.

Von rez
aktualisiert vor 52 Minuten
Inhaltsverzeichnis

1. Liga: Widnau will mehr Punkte

Der FC Widnau ist definitiv in der Saison angekommen: Am letzten Sonntag besiegte er die U21 des FC Winterthur und holte damit die Punkte drei bis fünf. Acht Zähler auf dem Konto hat der Gegner vom Samstag: In Taverne trifft der FCW auf eine Mannschaft, die bisher je zweimal gewonnen, unentschieden gespielt sowie verloren hat.

Die Tessiner gelten als ein äusserst spielstarkes Team; der Trainingsbetrieb weist professionelle Züge auf. In der letzten Runde machte es Taverne allerdings Widnau mit einem 0:0 bei Schlusslicht Locarno gleich. Unschlagbar sind die Gelb-Schwarzen also nicht, und wenn es dem FCW erneut gelingt, defensiv so solide zu stehen wie in den letzten zwei Partien, ist Punktezuwachs durchaus realistisch.

2. Liga inter: Altstätten braucht Reaktion

Als der FC Altstätten vor zwei Wochen gegen Schaffhausen II 3:0 gewann, war die Rede von einem Befreiungsschlag: Es gelang nicht nur, die ersten drei Punkte der Saison zu holen, sondern auch, zu null zu spielen. Darauf wollte der FCA in der Folge aufbauen, bei den Top-Teams Balzers und Linth 04 gelang dies jedoch nicht.

Die Altstätter (mit Neil Eugster) empfangen am Sonntag Aufsteiger Ruggell.
Die Altstätter (mit Neil Eugster) empfangen am Sonntag Aufsteiger Ruggell.
Bild: hst

Die Städtli-Elf verlor 3:5 und 1:5 und findet sich unter dem Strich wieder. Am Sonntag, 13.30 Uhr, geht es für sie mit einem Heimspiel gegen Aufsteiger Ruggell weiter. Die Liechtensteiner haben in den ersten vier Spielen fünf Punkte geholt und erst einmal verloren. Mit vier Gegentoren stellen sie nach Seefeld (1) und Linth 04 (2) die beste Defensive der Liga. Die Altstätter werden sich etwas einfallen lassen müssen, um etwas Zählbares einzufahren.

OFV-Cup 2. Liga: Cupsieger-Duell in Rebstein

Als erstes Rheintaler Team steht am Samstag, 17 Uhr, der FC Rebstein im Einsatz. Er empfängt mit dem FC Winkeln den formstarken Tabellenvierten der anderen Zweitligagruppe. Rebstein und Winkeln teilen ein besonderes Erlebnis: Beide Mannschaften gewannen in der letzten Saison den OFV-Cup. Die St. Galler jenen der 2. Liga, die Rheintaler den 3.–5.-Liga-Cup. Ein solcher Doppelerfolg ist dieses Jahr ausgeschlossen.

Um 18 Uhr folgt dann Rüthis Gastspiel bei Schluein Ilanz. Die Bojaxhi-Elf traf erst am letzten Samstag in der Meisterschaft auf die Bündner und trennte sich von diesen mit 2:2. Captain Sven Städler war in der Nachspielzeit der Ausgleich gelungen. Diesmal peilt der gut in die Saison gestartete FC Rüthi einen Auswärtssieg an.

Am Sonntag, 14 Uhr, folgt der Cup-Einsatz des FC Montlingen: Er empfängt auf seinem heimischen Kolbenstein den FC Bütschwil. Die Montlinger befinden sich in herausragender Form und haben beim 7:1 gegen Glarus einen spektakulären Fussball zelebriert. Mit Bütschwil kommt der aktuelle Tabellensechste der Gruppe 2 ins Oberrheintal – der FCM ist Favorit.

OFV-Cup 3.–5. Liga: Nur noch Staad dabei

Ein Sieg, zwei Remis und zwei Niederlagen: So liest sich die Bilanz des FC Staad nach fünf Meisterschaftsspielen. An sich ist das für einen Aufsteiger nicht schlecht, das Team hat aber noch mehr Potenzial – nur muss es aktuell auf viele Verletzte verzichten. Als letzte verbleibende Rheintaler Mannschaft im Dritt- bis Fünftligacup tritt Staad am Samstag, 17 Uhr, bei Neukirch-Egnach an. Dieses belegt in der 3. Liga, Gruppe 3, mit vier Punkten Rang neun.

Frauen: Staaderinnen reisen nach Eschenbach

Die Staaderinnen waren mit einem 3:1-Sieg in Winterthur gut in die Saison gestartet, seither gab es in drei Spielen aber nur noch einen Punkt und zwölf Gegentore. Am Samstag, 20 Uhr, treten sie beim FC Eschenbach an. Dieser hat bisher einen Zähler mehr geholt als die Staaderinnen, weshalb diese durchaus Punkte anstreben dürfen. Gelingt dies nicht, wird es bald ungemütlich – am nächsten Samstag steht dann aber das Spiel gegen Schlusslicht Balerna an.