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Rekordjagd an der Schweizer Börse, doch nicht alle Unternehmen überzeugen

Der SMI eilt von Rekord zu Rekord. Starke Jahreszahlen und höhere Dividenden von Nestlé, Zurich und Co. treiben die Kurse. Doch nicht alle Unternehmen überzeugen mit ihren Resultaten.

Von pd
aktualisiert vor 2 Stunden

Der Swiss Market Index (SMI) klettert diese Woche von einem Rekord zum nächsten. Ausschlaggebend sind konstruktive Jahresabschlüsse und steigende Dividenden. Der Nahrungsmittelkonzern Nestlé hat solide Zahlen vorgelegt. Erfreulich interpretieren Anleger, dass sich das Wachstum im vierten Quartal beschleunigte. Im Fokus steht allerdings die strategische Konzentration auf vier Kernbereiche: Kaffee, Tierfutter, Ernährung und Gesundheit sowie Lebensmittel und Snacks. Ihren Kurs als Dividendenaristokratin setzt Nestlé derweil fort: Die Dividende steigt um fünf Rappen auf 3.10 Franken.

Nach Rekordzahlen erhöht auch der Versicherungskonzern Zurich seine Ausschüttung. Der Zahlenkranz profitierte unter anderem von weniger Schäden, höheren Prämien und guten Märkten. Die Erwartungen der Analysten wurden übertroffen. Grosszügig zeigt sich der Baustoffkonzern Amrize. Neben einer ordentlichen Dividende von 0.44 US-Dollar wird eine Sonderdividende in derselben Höhe ausgezahlt. Zudem sollen Aktien im Wert von bis zu einer Milliarde Dollar zurückgekauft werden. Der Jahresabschluss des im vergangenen Jahr von Holcim abgespaltenen Nordamerikageschäfts ist bei Anlegern gut angekommen. Dagegen belastet der starke Franken das Geschäft von Straumann. Hinzu kommt ein schwächelndes Geschäft in Asien. Ein positiver Ausblick auf die zweite Jahreshälfte, kombiniert mit einer im historischen Vergleich attraktiven Bewertung, hat den Aktien dennoch Rückenwind verliehen.

Nicht alle Signale sind positiv

Enttäuscht zeigten sich Anleger vom Zahlenkranz der Privatbank EFG International. Dabei stand allerdings weniger die Geschäftstätigkeit, sondern vielmehr eine Rückstellung für einen Gerichtsprozess in Grossbritannien im Fokus. Die auf Konsumkredite spezialisierte Cembra Money Bank hat im abgelaufenen Jahr zwar ihren Gewinn gesteigert, allerdings die Erwartungen verfehlt. Aktionäre sollen mit einer höheren Dividende sowie einer Sonderausschüttung gnädig gestimmt werden. Der IT-Dienstleister Also hat die Erwartungen der Analysten verfehlt, worauf die Aktien unter Abgabedruck gerieten. Am Tag der Resultatpublikation resultierte ein Minus von 31 %. In einer schwierigen Situation befindet sich Deutschland. 
Der Konjunkturoptimismus für die deutsche Wirtschaft ist hoch, die Dynamik hingegen lässt nach. Das geht aus den jüngsten Daten des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) hervor. Das Barometer beurteilt die Aussichten für die kommenden sechs Monate.

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