Die TCS-Sektion St. Gallen–Appenzell Innerrhoden hat kürzlich ihre Delegiertenversammlung mit rund 140 Teilnehmenden in Altstätten durchgeführt. Sie kann auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken. Die Mitgliederzahl konnte auf 65 972 gesteigert werden. An den beiden Standorten in St. Gallen und Eschenbach, wurden im vergangenen Jahr insgesamt 11 530 Fahrzeugprüfungen durchgeführt, davon 8666 amtliche Motorfahrzeugkontrollen, was einem neuen Höchstwert entspricht.
Aus Service Center wurden Mobilitätszentren
Im Zusammenhang mit einer nationalen Harmonisierung wurden die Service Center in Mobilitätszentren umbenannt. Damit setzt der TCS bei Mitgliedern und Kunden ein Zeichen für die Zukunft. Der TCS steht nicht «nur» für Autos, sondern ist der ganzheitliche Mobilitätsclub der Schweiz, welcher sämtliche Verkehrsmittel berücksichtigt und einbezieht.
Verkehrssicherheit auf dem Schulweg
Kinder sollen bereits früh lernen, sich im Verkehr zurechtzufinden– sei es auf dem Weg in den Kindergarten oder in die Schule, aber auch in der Freizeit, wenn es mit dem Velo oder Kickboard ins Training geht. Das schreibt die TCS-Sektion St. Gallen-Appenzell Innerrhoden in einer Mitteilung. Sie konnte im Jahr 2025 über 7000 Triki-Schultergürtel in die Kindergärten abgeben, sowie über 7000 Sicherheitswesten für Kinder ab der ersten Schulklasse. Auch Schulwege will der TCS sicherer machen. Die Schulweg-Audits, «Tatort Schule» und die Fussgängerstreifen-Audits seien gern gesehene Expertisen des TCS in den Gemeinden und Schulgemeinden.
Die Delegierten wählten einstimmig Marcel Aebischer für weitere drei Jahre zu ihrem Sektionspräsidenten und Verwaltungsrat des Touring Club Schweiz. Marcel Aebischer zeigte sich erfreut über seine Wiederwahl und dankte allen Anwesenden mit den Worten «Wir haben noch einiges zu tun in der Mobilitätspolitik, bleiben wir nicht stehen und lassen wir uns nicht von unserem Kurs abbringen, der von rot-grüner Politik ideologisch geführt wird. Die Mitglieder der Sektion sehen sich gestärkt in den Abstimmungen zu Wil-West und der Kantonsstrasse zum See mit Anschluss Witen.
Ostschweizerinnen und Ostschweizer wollen vorwärtskommen und sind sich der Wichtigkeit von Verkehrsinfrastrukturprojekten bewusst, schreibt die Sektion weiter. Der TCS werde sich weiterhin stark einsetzen für die Engpassbeseitigung mit Anschluss Güterbahnhof und Zubringer Appenzellerland, sowie gegen flächendeckendes Tempo 30.
Die Mehrheit wolle ein differenziertes Temporegime mit generell 50 km/h auf Hauptverkehrsachsen und mit Tempo 30 auf siedlungsorientierten Quartierstrassen. Das jetzige Verkehrsregime habe sich bewährt und stosse auf grosse Akzeptanz in der Bevölkerung.
Rekordjahr für den Touring Club mit fast 66’000 Mitgliedern