Berneck • 30.10.2026

Rettungseinsatz an der Kloterenstrasse: Die Polizei erklärt, was passiert ist

An der Kloterenstrasse rückte am Donnerstag kurz nach 17 Uhr der Rettungsdienst aus. Fast gleichzeitig mit dem Ertönen des Martinshorns erhielt die nahe gelegene Redaktion des «Rheintalers» einen Anruf, dass es auf der Verbindungsstrasse wieder «gechlepft» habe.

Von Yves Solenthaler
aktualisiert vor 54 Minuten

Die Kloterenstrasse ist schon länger im Fokus. Während Kinder und Jugendliche hier zur Schule unterwegs sind, nutzen Autofahrer die Verbindung zwischen Berneck und Heerbrugg als Abkürzung. Mit Fahrbahnverengungen versucht die Gemeinde, den Verkehr zu bremsen, während Kritiker und Kritikerinnen die Sperrung für den Autoverkehr oder zumindest eine Tempo-30-Zone fordern. Die Kantonspolizei St. Gallen bestätigte den Rettungseinsatz, nachdem sich die Medienstelle kundig gemacht hatte und eine Anwohnerin berichtete, dass ein verletzter Velofahrer auf der Strasse lag.

Ein polizeilicher Vorfall lag gemäss Mediensprecher Florian Schneider nicht vor, weil der Arzt den Vorfall nicht bei der Polizei gemeldet habe. «Ab einem bestimmten Schweregrad einer medizinischen Versehrtheit muss die Polizei informiert werden», sagt der Polizeisprecher, «das war hier offenbar nicht der Fall.» Beim Rettungseinsatz handelte es sich demnach um eine geringfügige Verletzung oder einen sonstigen medizinischen Notfall ohne erhebliche Tragweite.