Volleyball vor 4 Stunden

Rheno vom Vorletzten ausgebremst, nun gegen den Angstgegner

Das Frauen-Fanionteam von Rheno Volley erlitt gegen den Tabellenvorletzten aus Arbon eine empfindliche 0:3-Niederlage. An diesem Wochenende geht’s mit einem Heimspiel gegen Appenzell III weiter.

Von ms
aktualisiert vor 4 Stunden

Eine deutliche Niederlage kassierte das Rheno-Drittligateam beim VBC Arbon. Von Beginn an waren die Rheintalerinnen in der Defensive. Arbon servierte druckvoll und trotzdem mit wenigen Fehlern und spielte im Angriff sehr abwechslungsreich. Auf harte Angriffsbälle folgten intelligent platzierte Finten. Dies setzte Rheno so unter Druck, dass es die eigenen Angriffe meist ungenau und mit viel Risiko spielen musste.

Einzig im dritten Satz hatte Rheno eine gute Phase, die 15:12-Führung sollte sich aber als Strohfeuer entpuppen. Arbon hatte in den ersten beiden Durchgängen viel Selbstvertrauen getankt, fand rasch wieder ins Spiel und schaffte die Wende mit einer  Serviceserie vom 13:16 zum 24:16. Während Arbon die drei Punkte im Abstiegskampf etwas Luft verschafften, bleibt Rheno im vorderen Mittelfeld klassiert.

Die Viertliga-Frauen trafen auf St.Gallen IV, ein Team, dem sie in der Hinrunde knapp unterlegen waren. Nun gelang auswärts eine eindrückliche Revanche. Besonders in den Sätzen zwei und vier waren die Rheno-Spielerinnen krass überlegen, dazwischen lag mit 21:25 aber auch ein Ausrutscher. Weil Rheno diesen rasch wegstecken konnte, distanzierte es den direkten Gegner um drei Punkte und liegt nun nur noch einen hinter St.Gallen III.

3. Liga Frauen
Arbon – Rheno 3:0
Satzergebnisse:
25:16, 25:13, 25:17 in 57 Minuten.
Rheno: Kerstin Axthelm, Ladina Zanetti, Christina Letsch, Karin Niederer, Pascale Bürki, Anja Scherrer, Emma Mannhart, Sina Hasler, Leana Custodia.

4. Liga Frauen
St.Gallen IV – Rheno II 1:3
Satzergebnisse:
21:25, 12:25, 25:21 und 13:25 in 93 Minuten.
Rheno: Ilirjan Bauta, Leana Custodia, Rahel Dutler, Sofia Fanigliulo, Sina Hasler, Rudina Kura, Sina Lüchinger, Emma Mannhart, Tereza Placha.

Abwechslungsreiche Heimrunde steht bevor

An diesem Wochenende stehen nun drei der vier Rheno-Teams in der heimischen Blattackerhalle im Einsatz. Während die Viertliga-Frauen gegen Goldach favorisiert sind, müssen sich die Fanionteams der Frauen und Männer mit der Aussenseiterrolle zufrieden geben. Allerdings darf sich ja immer mal wieder auch der Aussenseiter als Sieger feiern lassen.

Theoretisch wäre Smash Winterthur II, der Gegner der Zweitliga-Männer, ein Team, das in Reichweite der Rheintaler liegt. Die Zürcher liegen zwei Plätze vor den Einheimischen und mussten diesen in der Hinrunde einen Satzgewinn zugestehen. Allerdings sprechen die sieben Punkte Differenz, die die Teams trennen, eben doch eine deutliche Sprache. Rheno wird versuchen, sich vor Heimpublikum mit einer kämpferischen Leistung zu zeigen.

Die Frauen empfangen mit den Appenzeller Bären III einen Gegner, gegen den sie oft das Nachsehen hatten, seit er in die 3. Liga aufgestiegen ist. So auch in der Hinrunde, als die Rheintalerinnen in Appenzell auf verlorenem Posten standen. Rheno musste zuletzt in Arbon unten durch und versucht nun, in heimischer Halle eine deutliche Reaktion zu zeigen. Als Favoritinnen treten die Viertliga-Frauen gegen Goldach an. Nach zuletzt drei Siegen in Folge sollte auch gegen den Sechsten ein Erfolgserlebnis möglich sein. Den Auftakt zum spannenden Volleyball-Samstag machen die Junioren U23, die gegen den STV St.Gallen das erste Spiel der Frühlingsrunde bestreiten.

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