Andreas Vetsch startete mit zwei Siegen stark ins Turnier: Zum Auftakt bezwang er seinen Nationalkaderkollegen Mathias Martinetti mit 3:1 nach Punkten. Das zweite Duell gegen Yamine Atchiba aus Benin entschied der Athlet des Ringerclubs Oberriet-Grabs dann gleich mit 8:1 Punkten für sich.
In der dritten Begegnung traf Vetsch auf den späteren Turniersieger, den ukrainischen Meister Dmytro Vasyliev. Ihm musste Vetsch sich deutlich geschlagen geben. In der letzten Runde wartete mit Parviz Nasibov, dem Olympia-Silbermedaillengewinner von Tokio, ein weiterer ukrainischer Hochkaräter und auch ihm unterlag Vetsch nach Punkten. Er sicherte sich dank der beiden Startsiege aber doch die Bronzemedaille.
«Die ersten beiden Kämpfe sind recht gut gelungen, ich habe mich auch sehr gut gefühlt», sagte Vetsch nach dem Wettkampf. «Zwischen dem zweiten und dritten Kampf hatte ich dann kaum Pause und habe gespürt, dass ich letzte Woche noch krank war. Auch vor dem letzten Kampf konnte ich mich nicht mehr richtig erholen.» Insgesamt sei er aber sehr zufrieden, so der 30-Jährige weiter: «Unter diesen Umständen war das ein guter Start ins 2026.»
Ringer Andreas Vetsch gewinnt am Turnier in Nizza die Bronzemedaille