Akrobatik vor 4 Stunden

RLZO-Duo überzeugt national und international

Die 14-jährige Diepoldsauerin Shania Rose Hutter und die achtjährige Gaiserin Junia Langenegger sind erfolgreich in die neue Saison gestartet: Sie erreichten im Duo sowohl in Neuenburg als auch in Genf starke Ergebnisse.

Von pd
aktualisiert vor 4 Stunden

Am 21. März fand in Neuenburg der Akrobatik-Wettkampf AcrOPENeuch statt. Für das Regionale Leistungszentrum Ostschweiz Akrobatik war dies der zweite Wettkampf im neuen Jahr. Dabei war auch das Duo Junia Langenegger (Gais) und Shania Rose Hutter (Diepoldsau), das in der Kategorie Aspire W2 antrat.

Im Teilnehmerfeld von neun Einheiten aus den Regionalen Leistungszentren der Schweiz konnte das Duo an seine Erfolge des Vorjahres anknüpfen. Mit einer starken Bewertung von 26,350 Punkten sicherten sich die beiden Turnerinnen erneut den Sieg und durften zuoberst auf das Podest steigen. Der grosse Trainingsfleiss der jüngsten RLZO-Einheit zahlte sich einmal mehr aus.

In Genf gingen ganze 22 Einheiten an den Start

Der dritte Wettkampf führte Junia Langenegger und Shania Rose Hutter während der Auffahrtsfeiertage an den Geneva International Acrobatics Cup (GIAC) nach Genf. An diesem war das Teilnehmerfeld deutlich stärker und auch international besetzt. In der Kategorie Aspire W2 präsentierten auch Formationen aus Belgien, Brasilien, Frankreich und Portugal ihre Übungen.

Zunächst galt es, sich für den Finaldurchgang zu qualifizieren. Unter den 22 teilnehmenden Duos erreichten Langenegger und Hutter den hervorragenden dritten Rang und qualifizierten sich souverän für das Finale. Für ihre ausdrucksstarke Darbietung erhielten sie 25,600 Punkte und liessen damit mehrere internationale Konkurrentinnen aus Belgien, Brasilien, Italien und Portugal hinter sich.

Rang fünf als Lohn für starke Leistungen

Im Finaldurchgang steigerten sich dann besonders die Duos aus Belgien und Frankreich gegenüber dem Vortag nochmals. Junia Langenegger und Shania Rose Hutter zeigten erneut einen stabilen und überzeugenden Auftritt. Im Schlussklassement verpassten sie das Podest mit lediglich 0,15 Punkten Rückstand nur knapp und belegten den hervorragenden fünften Platz.

Die im Training neu eingeübten und anspruchsvolleren Elemente sollen voraussichtlich am nächsten Wettkampf in Chiasso (30. und 31. Mai) oder spätestens an den Schweizer Meisterschaften in Winterthur (13. und 14. Juni) erstmals präsentiert werden.