Im ersten Spiel müssen sich Tanja Bognar, die zum zweiten Mal als Weltfaustballerin des Jahres ausgezeichnet wurde, und ihre Teamkolleginnen gegen Kirchberg beweisen. Im Normalfall sollte diese Begegnung keine grosse Hürde sein, denn Kirchberg steht nach acht Spielen noch immer ohne Sieg da. Eva Lässer und ihr Team wollen nichts anbrennen lassen und einen klaren 3:0-Erfolg einfahren. Dies ist auch nötig, denn es könnte auch auf das Satzverhältnis ankommen.
Im zweiten Spiel treffen die Diepoldsauerinnen auf die FG Elgg-Ettenhausen. Auch hier ist ein Sieg Pflicht, wollen die SVD-Frauen weiterhin Hoffnungen auf die Teilnahme am «Final 4» hegen. Das Hinspiel ging zwar deutlich mit 0:3 verloren, allerdings fehlte damals Hauptangreiferin Tanja Bognar. Zusätzlich spricht ein weiterer wichtiger Aspekt für Diepoldsau: Bei Elgg kam es zuletzt zu einem regelrechten Paukenschlag. Der Verein muss künftig auf die Stammspielerinnen Adela und Markéta Lang sowie Erfolgscoach Oliver Lang verzichten. Dadurch ist die FG etwas schwächer einzuschätzen, sie darf aber doch keinesfalls unterschätzt werden.
Die Krux an der Ausgangslage: Selbst wenn Diepoldsau beide Spiele gewinnt, ist es auf einen Ausrutscher von Schlieren angewiesen. Die Zürcherinnen hätten mit zwei 3:0-Siegen in dieser Runde das bessere Satzverhältnis. Schlieren müsste also eine Partie verlieren, was die Situation für Diepoldsau erschwert. Auch wenn man das Schicksal nicht ganz in den eigenen Händen hat, gilt für Diepoldsau nur eines: Vollgas geben, an die eigene Stärke glauben und auf ein kleines bisschen Glück hoffen.
Schaffen es die Diepoldsauerinnen noch an den Finalevent?