Die Coiffeuse mit verdeckten Augen erregte im Städtli einiges Aufsehen. Während Garbini ihre Technik kommentierte, unterstützte sie eine Assistentin. Für die Coiffeuse ist das kein neues Terrain. Seit Jahren schneidet sie sich die eigenen Haare blind, verlässt sich dabei auf räumliches Vorstellungsvermögen und Wahrnehmung. Dass die Methode auch bei fremden Köpfen funktioniert, war für sie deshalb keine Überraschung.
Freiwillig Platz genommen
Eine Überraschung gab es dann aber doch noch: Spontan erklärte sich eine vierte Person aus dem Publikum bereit, sich blind die Haare schneiden zu lassen. Aus den geplanten drei Haarschnitten wurde also kurzerhand ein vierter.
Irina Garbini schneidet seit Juni ab und zu am Buuremaart Haare, ihr Velo dient ihr dabei als mobiler Salon. Auch als mobile Friseurin auf Stör ist sie damit bei Kundinnen und Kunden unterwegs. Ihr früheres Salonangebot hat sie reduziert. Färben und Dauerwellen bietet sie nicht mehr an, sie konzentriert sich auf Haarschnitte aus eigener Hand.
Schnitt nach Gefühl: Irina Garbini schneidet im Städtli Haare mit verdeckten Augen