Trotz ermutigender Auftritte im Frühling schrammte die 19-jährige Sirin Städler (Thömus Akros Youngstars) am Ziel vorbei, bei ihrem Saisonauftakt im Weltcup das Short Race bestreiten zu können. Mit Startnummer 44 (abgeleitet von der Weltrangliste) verpasste sie den Cut um vier Positionen. Allerdings hatten die guten Ergebnisse in den Vorbereitungsrennen positive Auswirkungen auf das Selbstvertrauen der Hinterforsterin: «In der ersten Runde hielt ich mich zurück und startete dann von Position 35 die Aufholjagd.» Rang um Rang machte sie gut. «Ich war derart im Flow, dass ich gar nicht merkte, dass das Rennen 1:18 Stunden dauerte», sagte sie. Mit dem Top-20-Platz hat sie die teaminternen Vorgaben erfüllt, um an allen Weltcups in Europa starten zu dürfen. Mit dem 17. Platz übertraf sie zudem ihr bisheriges Weltcup-Bestergebnis (18. Rang). Weiter geht’s am 14. Juni in Leogang (Ö), bevor eine Woche später der Heim-Weltcup in Lenzerheide auf dem Programm steht.
Micha Alder fährt erstmals in Top30 im Weltcup
Der 20-jährige Altstätter Micha Alder, neu fürs Team Pasolini unterwegs, liess sich im Frühling etwas mehr Zeit, um in Form zu kommen. Mit einem sechsten Platz in der Bundesliga in Heubach deutete er aber vor Nove Mesto eine steigende Formkurve an. Diese bestätigte er beim Weltcup-Klassiker in Tschechien mit dem 26. Rang. Auch für ihn ist das Weltcup-Bestergebnis dies; bisher war es ein 35. Platz in Leogang, am Ort des nächsten Weltcup-Rennens.
Sirin Städler und Micha Alder erreichen in Nove Mesto Weltcup-Bestergebnisse