Faustball vor 5 Stunden

Starten die Diepoldsauerinnen ihre Aufholjagd für das «Final 4»?

Am Sonntag beginnt für das Frauenteam des SVD Diepoldsau-Schmitter die heisse Phase der Hallensaison. Nach einer bislang durchzogenen Saison liegt es zurzeit zwei Zähler hinter einem Rang, der zur Teilnahme am Finalevent berechtigt.

Von mah
aktualisiert vor 5 Stunden

Um das Ziel noch zu erreichen, müssen Tanja Bognar und Co. in den letzten zwei Runden nochmals alles in die Waagschale werfen und wichtige Punkte sammeln. Sollte sich das Team von Trainerin Eva Lässer für das «Final 4» qualifizieren, wäre dort alles offen. Die Diepoldsauerinnen haben in der Vergangenheit mehrfach bewiesen, dass sie an einem Finalwochenende zu Grosstaten fähig sind und um den Titel mitspielen können. Ein möglicher Nachteil bei einer Qualifikation auf Rang vier wäre aber, dass man im Halbfinale auf den stärksten Gegner treffen würde. Der Weg zum Titel wäre so besonders steinig – aber keineswegs unmöglich.

Das Ziel für das Wochenende ist klar definiert: In zwei Spielen sollen zwei Siege her. Möglich sollte dies allemal sein, denn der SVD tritt in diesen Runden wieder vollzählig an, kann also wieder auf Erfolgsgarantin Tanja Bognar zählen. Ihre Rückkehr verleiht dem Spiel zusätzliche Durchschlagskraft und Stabilität. Ob der Plan aufgeht, zeigt sich am Sonntag in Burgdorf im Kanton Bern.

Im ersten Spiel treffen die Frauen auf Kreuzlingen, den nach Papierform stärkeren Gegner. Obwohl Kreuzlingen derzeit von Verletzungen geplagt ist, zeigte Notschlagfrau Rahel Hess im letzten Duell eine starke Leistung und führte ihr Team gegen Diepoldsau zu einem klaren 3:0-Sieg. Mit der Rückkehr von Tanja Bognar sollen die Karten nun neu gemischt werden. Ziel ist, gut in die Partie zu starten und den Gegner von Beginn weg unter Druck zu setzen. Da Kreuzlingen weiter auf beide Stamm-Schlägerinnen verzichten muss, dürfte es nicht gleich stark sein wie in früheren Begegnungen.

Im zweiten Spiel gegen Schlieren verfolgt der SVD einen ähnlichen Plan: gewinnen, und dies möglichst souverän. Da im Kampf um die «Final 4»-Qualifikation jeder Punkt und sogar jeder einzelne Ball zählen kann, wollen die Diepoldsauerinnen nichts anbrennen lassen. Normalerweise sollte diese Partie keine unlösbare Aufgabe sein, entschied der SVD doch bereits das Hinspiel trotz dezimiertem Kader mit 3:2 für sich. Auch wenn das Resultat knapp ausfiel, dürfte der SVD in voller Besetzung doch einige Klassen stärker einzustufen sein.

Ob sich Diepoldsau am Wochenende eine gute Ausgangslage erarbeiten kann, wird sich zeigen. Um die Schweizer Krone im Faustball wird dann am 28. Februar und am 1. März in Wängi gespielt. Möchten die Diepoldsauerinnen ihren Titel einmal mehr verteidigen, müssen sie an diesem Wochenende sowie am letzten Spieltag vom 8. Februar nochmals alles aus sich herausholen.

 

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