Brauchtum 06.01.2026

Sternsinger ziehen durch Kriessern und sammeln für Kinder in Not

Über 50 Sternsinger zogen kürzlich durch Kriessern und wärmten mit ihren Liedern den kalten Morgen etwas auf. Dass sie die Häuser Segnen, ist ein alter Brauch.

Von pd/red
aktualisiert vor 3 Stunden

«Gott grüess eu, ihr klina und grossa Lüüt, jetzt isch die heilig Drükönigszyt!»: Mit diesen warmen Worten wurden am kalten Samstagmorgen die Kriessner Einwohnerinnen und Einwohner von den Sternsingern an ihren Haustüren begrüsst. Das Segnen der Häuser zum Jahresbeginn ist eine alte Tradition.

So marschierten 42 Sternsinger, mit königlichen Gewändern und Kronen gekleidet, von Haus zu Haus und trugen die frohe Weihnachtsbotschaft zu den Menschen. Sie sammelten in ihren Büchsen Geld für die Missio-Aktion Kinderrechte, für den Kriessner Missionar Pater Hugo Dietsche in Simbabwe sowie für das Gesundheitszentrum von Sr. Verona Hutter sel. in Tansania.

Die Solidarität der Dorfbevölkerung zugunsten bedürftiger Kinder in armen Ländern war auch dieses Jahr erkennbar. Zum Abendgottesdienst zog die bunt gekleidete Königsschar in die Kirche ein, um mit den zahlreich erschienenen Pfarreiangehörigen den Dankgottesdienst zu feiern.

Abo Aktion schliessen
News aus der Region?

Alle Geschichten, alle Bilder

... für nur 12 Franken im Monat oder 132 Franken im Jahr.