Balgach 21.01.2026

Thomas Jutz betrachtet Malerei als wortlosen Dialog

In der Galerie Art d’Oséra eröffnet am Freitag, 30. Januar, die Einzelausstellung des Dornbirner Künstlers Thomas Jutz. Er zeigt Malerei und Skulpturen aus zehn Jahren.

Von mia
aktualisiert vor 1 Stunde

Thomas Jutz versteht Malerei als eigenständige Form visueller Wahrnehmung. Ausgangspunkt seiner Arbeit ist ein innerer Antrieb, aus dem Bildideen entstehen, die über das Persönliche hinausweisen und als Sinnbilder allgemeiner Empfindungen gelesen werden können. Für Jutz entsteht ein gelungenes Bild im stillen Dialog zwischen Werk und Betrachtenden, jenseits von Sprache und rationaler Erklärung.

Farbe, Form und Komposition stehen im Zentrum des künstlerischen Prozesses. Gegenstände und Figuren sind in den Arbeiten mehr oder weniger deutlich erkennbar, dienen jedoch nicht der Darstellung der sichtbaren Welt, sondern der Erzeugung von Stimmungen und Ausdruck. Die Irritation der Wahrnehmung eröffnet neue Sichtweisen und lädt zur individuellen Interpretation ein.

Ein Schwerpunkt der Ausstellung liegt auf der Präsentation mehrerer Werkserien. Durch die Variation eines Themas in Farbe und Form lotet Jutz dessen malerische Möglichkeiten aus und schafft Erfahrungsräume. Ergänzt werden die Serien mit Einzelwerken sowie Skulpturen, die den bildnerischen Ansatz in den Raum erweitern.

Die Ausstellung bietet einen konzentrierten Blick auf das Schaffen von Thomas Jutz und lädt zur Auseinandersetzung mit einer Malerei ein, die auf Intuition, Wahrnehmung und innerer Resonanz beruht.


Die Vernissage ist am Freitag, 30. Januar, 19 Uhr, in der Galerie Art d’Oséra. Die Ausstellung dauert bis 22. Februar. Öffnungszeiten sind samstags und sonntags von 14 bis 18 Uhr oder nach Vereinbarung (079 349 24 75).

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