Der gebietsfremde Japankäfer könne grosse Schäden an Pflanzen und Grünflächen anrichten, schreibt der Kanton St. Gallen in einer Medienmitteilung. Oft blieben nur die Gerippe der Blätter zurück; die Pflanze wird stark geschwächt oder stirbt sogar ab.
Die Larven des Käfers schädigen Wiesen und Rasenflächen, indem sie die Graswurzeln fressen. Das führt dazu, dass die Pflanzen absterben und der Rasen braun wird. Der Japankäfer ist in der Schweiz melde- und
bekämpfungspflichtig.
War das der Einzige?
Bei Buchs wurde nun erstmals im Kanton St. Gallen ein Japankäfer nachgewiesen. Das gefundene Exemplar war bereits tot. Es ist aktuell offen, ob der Käfer ein Einzelfund bleibt oder ob es sich um einen grösseren Befall handelt. Um diese Frage zu klären, stellen die Fachleute des Kantons in diesen Tagen im Umkreis von drei Kilometern Fallen auf. Würde es sich um einen grösseren Befall handeln, müssten Massnahmen verfügt werden, welche die Ausbreitung des Käfers verhindern.
Da der Fundort nahe der Landesgrenze liegt, sind auch die Fachleute des Fürstentums Liechtenstein eingebunden. Zum aktuellen Zeitpunkt gibt es keine Handlungsanweisungen für die lokale Bevölkerung, die Landwirtschaft und die Grüne Branche. Der Kanton informiert wieder, sobald die Lagebeurteilung abgeschlossen ist.
Toter Japankäfer bei Buchs entdeckt – nun werden Fallen aufgestellt