Hohe Sachschäden vor 5 Stunden

Unfallserie auf der A1: Nach Kollision bei Rorschacherberg krachte es auch in Thal

Mehrere Auffahrkollisionen haben am Donnerstagnachmittag auf den Autobahnen A1 und A13 für Stau und hohe Sachschäden gesorgt. Besonders betroffen war der Abschnitt bei Thal: Dort prallten im stockenden Verkehr gleich vier Autos ineinander.

Von red.
aktualisiert vor 5 Stunden

Der erste Unfall ereignete sich um 15.15 Uhr auf der A1 bei Rorschacherberg in Fahrtrichtung St. Gallen. Auf dem Überholstreifen musste eine 48-jährige Autofahrerin ihr Fahrzeug wegen des hohen Verkehrsaufkommens bis zum Stillstand abbremsen. Ein 73-Jähriger und eine 86-Jährige, die ebenfalls auf dem Überholstreifen unterwegs waren, konnten nicht mehr rechtzeitig anhalten. Es kam zur Auffahrkollision zwischen den drei Autos.

Dabei entstand Sachschaden von rund 20'000 Franken. In der Folge bildete sich ein längerer Stau mit Auswirkungen bis in den Abschnitt bei Thal.

Der Unfall auf Höhe Rorschacherberg passierte beim Abbremsen.
Der Unfall auf Höhe Rorschacherberg passierte beim Abbremsen.
BIld: kapoSG

Vier Autos bei Thal ineinander geprallt

Um 16.45 Uhr herrschte aufgrund des Unfalls auf Höhe Rorschacherberg auf der A1 immer noch stockender Verkehr. Auf Höhe Thal musste eine 54-jährige Autofahrerin stark abbremsen. Drei nachfolgende Autofahrer im Alter von 34, 36 und 62 Jahren reagierten zu spät. Ihre Fahrzeuge prallten ineinander.

An allen vier Autos entstand Sachschaden von insgesamt rund 30'000 Franken. Auch hier wurde niemand verletzt.

Weiterer Unfall auf der A13 – Zeugen gesucht

Kurz vor 16 Uhr hatte sich auf der A13 bei Weite ein weiterer Auffahrunfall ereignet. Wegen Unterhaltsarbeiten war der Normalstreifen gesperrt, der Verkehr staute sich auf dem Überholstreifen. Ein 31-jähriger Autofahrer war von Sevelen Richtung Trübbach unterwegs, hinter ihm fuhr ein 53-Jähriger. Im dichten Verkehr kam es zur Kollision. Der Sachschaden beträgt rund 30'000 Franken.

In diesem Zusammenhang sucht die Kantonspolizei St. Gallen Zeugen. Gemäss Aussagen der Beteiligten soll kurz vor dem Unfall ein weinrotes Motorrad mit Seitenkoffern auf dem gesperrten Normalstreifen mehrere Fahrzeuge überholt und sich anschliessend zwischen die Autos auf dem Überholstreifen eingefädelt haben.

Hinweise nimmt der Polizeistützpunkt Mels unter 058 229 78 00 entgegen.

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