Fussball vor 4 Stunden

Viertelfinal gegen Basel: St.Gallen will im Cup weiterkommen

Nach der Enttäuschung beim 2:2 in Luzern – der Ausgleich für die Innerschweizer fiel in der 95. Minute – steht für den FC St.Gallen heute um 20.15 Uhr der Cup-Viertelfinal gegen Basel an. Mit Basel hat der FCSG den schwerstmöglichen Gegner zugelost bekommen.

Von Jan Stärker
aktualisiert vor 2 Stunden

Allerdings steht in St.Gallen das Ziel Cupfinal ganz oben auf der To-do-Liste – und somit ein Sieg gegen den amtierenden Doublesieger vom Rheinknie. In der Super League gewannen die Espen das Heimspiel gegen Basel zum Saisonstart mit 2:1, im St.-Jakob-Park gab es ein 0:0. Dabei wurde Goalie Lawrence Ati Zigi (29) zum Helden, als er mehrere mirakulöse Paraden zeigte und einen Penalty von Xherdan Shaqiri entschärfte. Die letzte Heimniederlage gegen Basel gab es am 1. März 2023 – ausgerechnet im Cup-Viertelfinal (1:2 nach Verlängerung). Dennoch ist die Statistik der letzten drei Jahre eine, die St.Gallen Mut macht.

Basel seinerseits unterlag am Wochenende zu Hause dem Tabellenführer Thun 1:2 und hat nur noch theoretische Chancen auf die Verteidigung des Schweizer Meistertitels. Geht es nach den St.Gallern, soll für die Elf von Neo-Trainer Stephan Lichtsteiner (42) im Kybunpark auch der Traum von der Titelverteidigung enden. Dafür braucht es vom FCSG eine Leistung wie in Luzern – bis zum Platzverweis von Zuzug Antonio Verinac (21), der für drei Spiele gesperrt wurde. Bis dahin hatte die Mannschaft von Enrico Maassen den Gegner im Griff und führte verdient durch zwei Treffer von Shooting-Star Alessandro Vogt (20) mit 2:0. Doch nach der roten Karte kippte das Spiel und St.Gallen fing weit in der Nachspielzeit noch den Ausgleich.

Gut für St.Gallen: Abwehrchef Jozo Stanic könnte nach seiner Gehirnerschütterung, die er im Spiel gegen Servette vor zehn Tagen erlitten hatte, wieder einsatzbereit sein. Und dann heisst es: einfach gewinnen und in den Halbfinal des Schweizer Cups einziehen – um weiter vom ersten Cupsieg seit 1969 sowie dem ersten Titel seit der Meisterschaft im Jahr 2000 träumen zu können.

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