Der Artenschutzfranken wird seit sechs Jahren zusammen mit dem Zooeintritt erhoben. Mit dem Geld unterstützt der Walter Zoo gemeinsam mit internationalen Partnerorganisationen Projekte zum Schutz bedrohter Arten. Dazu gehören unter anderem die Sicherung von Lebensräumen, die Ausbildung von Rangerinnen und Rangern, wissenschaftliche Arbeiten sowie die Einbindung der lokalen Bevölkerung in den Naturschutz.
Das Geld wird dort eingesetzt, wo die Tiere in freier Wildbahn leben
Zu den langfristig unterstützten Projekten zählen Schutzprogramme für Amurtiger und Amurleoparden in Asien sowie für Schimpansen in Sierra Leone und weiteren Regionen Afrikas. Zudem beteiligt sich der Zoo an Projekten für weniger bekannte Tierarten wie Glühwürmchen, Amphibien und Gürteltiere oder für einheimische Arten wie den Braunbrustigel.
«Mit jedem Artenschutzfranken, den sie beim Zooeintritt bezahlen, leisten unsere Besucherinnen und Besucher einen direkten Beitrag zum Schutz bedrohter Tierarten und ihrer Lebensräume», wird Elia Heule, Leiter Zoologie und Artenschutz sowie Mitglied der Geschäftsleitung des Walter Zoos, in der Mitteilung zitiert.
Dass innerhalb weniger Jahre eine Million Franken zusammengekommen seien, sei ein bedeutender Meilenstein. Als Mitglied der European Association of Zoos and Aquaria beteiligt sich der Walter Zoo zudem an mehreren europäischen Erhaltungszuchtprogrammen. Diese sollen genetisch gesunde Reservepopulationen bedrohter Tierarten aufbauen und damit den Artenschutz in der Natur ergänzen.
Walter Zoo sammelt innerhalb von sechs Jahren eine Million Franken zum Schutz bedrohter Tierarten