Faustball 19.01.2026

Widnau schliesst die NLB-Hallensaison auf dem zweiten Rang ab

Widnau hat die Hallenmeisterschaft in der NLB zwar mit zwei Siegen beendet, den Meistertitel jedoch knapp verpasst. Damit ist den Rheintalern auch der Wiederaufstieg in die NLA nicht gelungen.

Von mb
aktualisiert am 19.01.2026

Vor der abschliessenden Runde am letzten Wochenende lag Faustball Widnau punktgleich mit der FG Rickenbach-Wilen an der Tabellenspitze. Beide Teams wiesen 14 Punkte sowie nur je eine Niederlage auf – beide gewannen je ein Direktduell. Aufgrund des besseren Satzverhältnisses hatte RiWi jedoch die bessere Ausgangslage. Widnau musste auf einen Ausrutscher des Konkurrenten hoffen, um die Meisterschaft noch zu gewinnen.

Zum Auftakt der Runde traf Widnau auf Elgg-Ettenhausen II. Nach mehreren Fehlern gerieten die Rheintaler mit 1:4 in Rückstand, sie liessen sich davon jedoch nicht beirren und drehten den Satz ohne weiteren Punktverlust zum 11:4. Den zweiten Satz dominierte Widnau von Beginn an und liess dem Gegner keine Chance. Im dritten Durchgang kam es zum Wechsel zwischen Marco Bognar und Gian Kunz. Die Rheintaler spielten konsequent weiter, entschieden den Satz mit 11:6 deutlich für sich und gewannen das Spiel 3:0.

In der zweiten Partie traf Widnau auf den TSV Jona. Die Rheintaler starteten erneut stark und gewannen den ersten Satz ohne Fehler 11:0. Nach einem Wechsel bei Jona geriet Widnau stärker unter Druck. Es entwickelte sich ein umkämpfter Satz, den Jona mit 12:10 für sich entschied. Der dritte Satz blieb lange ausgeglichen. Beim Stand von 6:6 zog Widnau auf 10:6 davon, ehe Jona nach einem Time-out nochmals zum 10:10 ausglich. In der entscheidenden Phase skorten Widnaus Angreifer Robin Ullrich und Neel Frei zum 11:10 und 12:10. Im vierten Satz behielt Widnau die Oberhand und gewann diesen deutlich mit 11:1. So ging das Spiel mit 3:1 an FBW.

Diese beiden Siege waren für Widnau schön, reichten allerdings nicht, um Rickenbach-Wilen von der Spitzenposition zu verdrängen: Auch RiWi gewann beide Spiele. Wegen des weiterhin schlechteren Satzverhältnisses blieb Widnau auf dem zweiten Rang. Das grosse Saisonziel, die Chance auf den Wiederaufstieg zu wahren, wurde damit knapp verfehlt.

Widnau: Yanick Linder, Gian Kunz, Dominik Spirig, Jun Heule, Timo Wild, Robin Ullrich, Marco Bognar, Coaches: Cornel Spirig, Beno Linder.

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