Die Teilnahme von sieben Teams in der Schweizer Meisterschaft und 36 Gruppen im Breitensport versprechen einen aufregenden Wettkampf. Das Synchroneislaufen ist für das Publikum ein überwältigendes Spektakel. Wenn zwölf bis 16 Eisläuferinnen – Jungs oder Männer sind in der Minderheit – im Gleichtakt der Musik über das Eis wirbeln, hält man den Atem an.
Scheinbar mühelos wechseln sie von einer Formation in die andere, bilden Kreise, durchkreuzen sich und drehen synchrone Pirouetten. Die bunten Kostüme machen aus dem Wettkampf eine grosse Show und lassen manchmal vergessen, welche sportliche Leistung es braucht, mit so vielen Schlittschuhpaaren synchron die schwierigen Schritte und Drehungen auszuführen. Dass es hie und da zu Stürzen kommt, zeigt, wie nah am Risiko vor allem die besten Teams laufen.
Den sportlichen Höhepunkt bilden die Vorführungen im Rahmen der Schweizer Meisterschaften. Auf dem hohen Niveau der Junioren und Senioren (Elite) trainieren in der Schweiz nur je zwei Teams aus Burgdorf und Zürich-Oerlikon. Sie zeigen ihre Kurzprogramme am Samstag ab 18 Uhr. Am Sonntag endet der Wettkampf mit den Meisterschaftsküren; hier laufen drei A-Novizen-Teams aus Burgdorf, Zürich und Basel. Synchroneislauf ist eine sehr publikumswirksame Sportart; darum freut sich das OK des Eislaufvereins Mittelrheintal, nebst zahlreichen mitgereisten Schlachtenbummlern auch viele Zuschauer aus der Region in Widnau zu begrüssen.
Widnauer Eishalle fest in der Hand der Synchronläuferinnen