Kanton 08.03.2026

Wil West klappt im zweiten Anlauf: Dreimal Ja bei den kantonalen Abstimmungsvorlagen

Die St.Galler Stimmbevölkerung hat sowohl dem Landverkauf für das Projekt Wil West als auch der Kantonsstrasse zum See zugestimmt. Der Neubau des Berufs- und Weiterbildungszentrums in Rapperswil-Jona war unumstritten.

Von red
aktualisiert am 08.03.2026

Im zweiten Anlauf hat es geklappt: Ja zum Projekt Wil West, ein neues Wirtschaftsgebiet samt Autobahnanschluss kann entstehen. Die Vorlage war umstritten. Der Ja-Anteil beträgt 54,68 Prozent (85'420 Stimmen), der Nein-Anteil 45,32 Prozent (70'794 Stimmen). Die Stimmbeteiligung lag bei 50,13 Prozent. Somit wird der Kanton St.Gallen die Grundstücke verkaufen und zusätzliche Landwirtschaftsflächen ersetzen.

Autobahnanschluss Region Rorschach 

Für rund 270 Millionen Franken kann ein neuer Autobahnzubringer und die «Kantonsstrasse zum See» gebaut werden. Der Ja-Anteil beträgt 54,02 Prozent (83'034 Stimmen) gegenüber einem Nein-Anteil von 45,98 Prozent (70'678 Stimmen). Die Stimmbeteiligung lag bei 49,71 Prozent. Teil des Projekts ist auch ein rund 300 Meter langer Tunnel. Die Befürworter (FDP, SVP, Mitte/EVP und GLP) wollen eine Verkehrsentlastung für die Region. Die Gegnerschaft (Grüne, SP, VCS, WWF, Pro Natura) argumentierte mit einem überteuerten Projekt und Kulturlandverlust. 

Neubau Berufsschule Rapperswil-Jona

Der Abstimmungskredit für ein neues Berufs- und Weiterbildungszentrum beträgt 91 Millionen Franken und wurde mehr als deutlich mit 80,11 Prozent (126'276 Stimmen) angenommen. Nein stimmten 19,89 Prozent, was 31'351 Stimmen entspricht bei einer Stimmbeteiligung von 49,94 Prozent. Derzeit ist die Berufsschule mit rund 1200 Lernenden auf verschiedene Standorte verteilt. Alle Parteien standen hinter der Vorlage.

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