Berneck 06.05.2026

Der Leica-Chor gab im Alters- und Pflegeheim Lieder zum Besten

Kürzlich war der Leica-Chor traditionsgemäss im Bernecker Alters- und Pflegeheim Städtli zu Gast, um der Pensionärsfamilie mit einem bunten Liederstrauss den Nachmittag zu versüssen.

Von René Jann
aktualisiert am 06.05.2026

Dies ist der Sängerschar unter der Leitung von Franz Canaval bestens gelungen, wie die Heimbewohnerinnen und Heimbewohner mehrfach verlauten liessen: «Ischt jetzt das an schöana Nomittag gsii.» Bereits zu Beginn des Liedernachmittags hiess Zentrumsleiter Bernhard Handke die Chorgemeinschaft im «Städtli» willkommen und brachte seitens der Heimbewohnerinnen und Heimbewohner zum Ausdruck: «As freut üs immer wieder, vo Eu zghöra. Kummid doch bald wieder.» 

Seitens des Leica-Chors war es Philipp Spirig, der das Grusswort erwiederte, bevor er das Zepter an Franz Canaval übergab, der mit dem Lied «Freundschaft» begrüsste. An Jürg Letsch war es dann, zwischen den einzelnen Liedern den einen oder anderen träfen Witz zum Besten zu geben. Fast andächtig lauschten die Zuhörerinnen und Zuhörer danach den «Glocken der Heimat», sowie dem vor Liebeskummer getränkten «Munotsglöckelein». Im «Elternhaus» wurden Erinnerungen an wohl längst vergangene Jugendtage geweckt, und nach dem wohlbekannten «Bajazzo» hiess es am Schluss des ersten Teils «Danke schön und auf Wiedersehn».

Nach der kurzen Pause wurde das Klavier in den Mittelpunkt gerückt. Zusammen mit der Pensionärsfamilie sang der Chor altbekannte Lieder wie das «Burebüebli», «Lustig ist das Zigeunerleben» oder die Rheintaler Hymne «Das Schmugglerlied». Kaum eine Kehle blieb stumm beim «Kriessner Hochzeitslied», das auch bei den zwei Hundertjährigen noch bestens bekannt ist, und nachdem die «Blümlein draussen nicht mehr zitterten», war es an Marco Pfeiffer, die Sängerschar mit Speis und Trank zu verwöhnen.