Eine Rheintaler Gruppe bereiste Indien - ein Land voller Gegensätze | Der Rheintaler

Widnau 27.11.2023

Eine Rheintaler Gruppe bereiste Indien - ein Land voller Gegensätze

Zwei Wochen lang waren 32 Rheintalerinnen und Rheintaler gemeinsam mit Pfarrer Georg Changeth in seiner Heimat Indien unterwegs und waren täglich aufs Neue beeindruckt. Obwohl die Gegensätze stark aufeinandertreffen, hatten die Menschen immer ein Lächeln im Gesicht.

Von Susi Miara
aktualisiert am 27.11.2023

Bereits am Flughafen Delhi wurde die Reisegruppe vom Bischof Antonius, in Empfang genommen. Er war erst im Sommer in Widnau zu Besuch gewesen. Das reichhaltige Programm liess nicht viel Zeit zum Ausruhen und der deutschsprechende Reiseführer Jathin wollte möglichst alles zeigen.

Viele Sehenswürdigkeiten konnten bereits im Norden Indiens besichtigt werden: Moscheen, Tempel, Kathedralen und natürlich durfte auch das berühmte Taj Mahal nicht fehlen. Ein imposanter Palast, auch wenn er im dicken Smog-Nebel eingehüllt war.

Immer wieder hiess es, Schuhe ausziehen, Kopfbedeckung manchmal sogar ganze Überkleider anziehen. Beeindruckend war auch der Sikh-Tempel, wo täglich 20`000 Leute kostenlos verpflegt werden.

Nach drei Tagen hatten sich alle an das Hupkonzert und die, auf den Strassen freilaufenden Kühe gewöhnt. In Indien schien einfach alles möglich zu sein, sogar eine Messfeier in einem Gartenrestaurant.

Nach sieben Tag ging es per Flug in den Süden, nach Kerala. Hier traf man auf eine komplett andere Welt, viel Natur, Tee- und Kaffeeplantagen, aber auch wärmere Temperaturen und Luftfeuchtigkeit bis 91 Prozent. Kein Wunder, ziehen das warme tropische Klima, die kilometerlangen Sandstrände und die Backwaters Touristen aus aller Welt an.

 In der Heimatdiözese von Pfarrer Georg Changeth besuchten die Rheintalerinnen und Rheintaler Bischof Joshua Ignathios, von der Diözese Mavelikkara und lernten seine Familie persönlich kennen. Sogar der Cardinal Baselios Cleemis lud die Reisegruppe in seine Residenz ein und feierte mit ihnen eine Eucharistie.

Nach 14 Tagen kehrte die Reisegruppe mit vielen Eindrücken wieder zurück ins Rheintal. Die Reise wird für alle ein unvergessliches Erlebnis bleiben.