Bereits beim alkoholfreien Apéro wurde viel geredet und gelacht, und dies bei strahlendem Sonnenschein. Nach den herzlichen und warmen Begrüssungsworten von Marlis Ritter, Leiterin ArG Samsen, durften die Samariterseniorinnen und -senioren an drei Posten die Feuerwehr näher kennenlernen. Dabei konnten sie miterleben, wie mit einer Drohne die Glutnester bei einem Brand gefunden werden, und sie lernten den Inhalt des Tanklöschfahrzeuges (TLF) kennen.
Natürlich durften die ganz Mutigen noch eine brennende Pfanne mit einer Löschdecke löschen. Bei vielen der Samsens wurden die Erinnerungen an ihre aktive Samariterzeit wach. Das Mittagessen wurde serviert, dabei wurde viel von früher erzählt und Erlebtes ausgetauscht, aber auch über Neuheiten im Samariterwesen diskutiert. Der Nachmittag wurde mit einem «Geschenkpaket-Spiel» begonnen. Beim Würfeln um die «besten» Pakete wurde viel gelacht. Am Schluss bekam jede und jeder ein Geschenk. Jetzt durften wir die Uraufführung des Samsen-Liedes geniessen und danach auch selber singen.
Zur Kühlung gab es nun für alle ein Eis. Dieses war sehr willkommen. Beim letzten Teil des Anlasses erfuhren wir viel über die Lebens- und Krankengeschichte von Daniel Gschwend, Widnau. Er hat die Erbkrankheit HSP. HSP, hereditäre spastische Paraparese, ist eine neurodegenerative Erkrankung bzw. eine Gruppe von Erkrankungen. Bisher wurden mehr als 70 Unterformen klassifiziert. Diese Nervenkrankheit wird vererbt und ist derzeit nicht heilbar. Die Forschung ist daran, Therapien zu finden, um den Krankheitsverlauf zu verlangsamen und zu erleichtern. Alle waren sehr beeindruckt von Daniel und davon, wie er damit umgeht. Damit ging ein lustiges, spannendes, lehrreiches Treffen zu Ende.
Erstes gemeinsames Samsen-Treffen