In Kleingruppen konnten Kostbarkeiten in der Sakristei entdeckt werden. Spannend war im Pfarrhaus der Einblick ins älteste Taufbuch der Pfarrei mit dem ersten Eintrag aus dem Jahr 1732. Einige Eltern und die meisten Kinder fanden den Eintrag ihrer eigenen Taufe in neueren Taufbüchern.
Beim Lesen in alten Verkündbüchern aus den Vierzigerjahren des letzten Jahrhunderts gab es einiges zum Schmunzeln. Da wurde zum Beispiel am Ende des Gottesdienstes das Heuen mit nacktem Oberkörper gerügt, oder Kinder mit zu vielem Fernbleiben der Christenlehre wurden namentlich genannt.
Das Wissen zu Erstkommunion und Gottesdienst konnte beim Spiel «1, 2 oder 3» unter Beweis gestellt werden. Gestärkt durch feine belegte Brote war man bereit zur Feier des Gottesdienstes. Zur Vorstellung durften die Kinder ihren Wunschtraum an den liebevoll gestalteten grossen Traumfänger hängen. Versammelt und das Taufbecken und begleitet von ihren Eltern, die brennenden Taufkerzen in der Hand, bekannten die Kinder stellvertretend für alle Anwesenden ihren Glauben.
Gemeinschaftsnachmittag der Erstkommunionkinder